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Autor Tópico: AfD-Mann an judenfeindlichen Videos beteiligt  (Lida 267 vezes)

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Offline RoterTeufel

AfD-Mann an judenfeindlichen Videos beteiligt
« em: 27/11/2017, 18:00 »
 
AfD-Mann an judenfeindlichen Videos beteiligt

Berlin – Der AfD-Bundestagsfraktions-Vize Peter Felser war an der Produktion judenfeindlichen und volksverhetzenden Wahlkampfvideos für die Partei „Die Republikaner“ beteiligt.
Das belegen Dokumente, die der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe) vorliegen.
Die Firma „wk & f kommunikation“, deren Mitinhaber Felser ist, hat in den Jahren 2001 und 2003 Wahlkampfvideos für die „Republikaner“ produziert, deren Ausstrahlung vom Sender Freies Berlin und vom Hessischen Rundfunk wegen volksverhetzender Inhalte abgelehnt wurde.
In einem Beschluss entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin, es könne keine andere Deutung geben, als dass der Werbespot von 2001 „nach dem Verständnis eines unvoreingenommenen und verständigen Publikums nur dahin verstanden werden kann, dass mit ihm der Holocaust gebilligt, geleugnet oder verharmlost werden soll“. Demnach war in dem Film ein Plakat des Fördervereins für das Holocaust-Mahnmal zu sehen, das Holocaust-Leugner mit dem Satz zitierte: „Den Holocaust hat es nie gegeben.“ Felsers Firma zeigte das Plakat in dem Spot und fügte hinzu: „Keiner durfte bisher behaupten:“ In der „Gesamtschau“ vermittelte der Spot den Eindruck, man dürfe nun behaupten, es habe den Holocaust nie gegeben, so die Richter.
Felser sagte der FAZ: „Ja, ich bereue den Spot, denn in der Tat konnte man ihn als Leugnung des Holocausts missverstehen, weil kaum jemand verstand, dass das darin gezeigte Plakat von der Initiatorin des Holocaust-Mahnmals Lea Rosh stammte, die die historische Tatsache der Schoa natürlich gerade nicht leugnen wollte.“ Der Spot von 2001 enthielt auch eine Sequenz über das frühere Vorstandsmitglied des Zentralrats der Juden Michel Friedman, die laut Gericht „eindeutig antisemitischen Charakter“ hatte: „Er warnt vor Friedman mit dem großgeschriebenen und später triefend blutrot unterlegten Wort ,Vorsicht‘ und der Frage, ob er heimlich mitregiere“. Der Spot von 2003 bediente sich ähnlicher Mittel. Darin wurde eine Erhöhung der Staatsförderung an den Zentralrat der Juden als Fehlentwicklung dargestellt. In einer E-Mail an die Parteiführung der „Republikaner“ hatte Felser dies 2002 als „unverfänglich“ bezeichnet: „Eine Provokation allerdings allemal!“

 

 



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