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Autor Tópico: Angst vor der Wahl in Griechenland  (Lida 304 vezes)

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Offline RoterTeufel

Angst vor der Wahl in Griechenland
« em: 16/06/2012, 16:45 »
 
Angst vor der Wahl in Griechenland
GREXIT: Die Welt rüstet sich für den Super-Gau


Notenbanken wollen Finanzmärkte mit Milliarden fluten +++ Angst vor einem Wahl-Sieg der Linksradikalen

Die Welt in Angst vor der Schicksalswahl in Griechenland am Sonntag.

Die wichtigsten Notenbanken der Welt bereiten sich auf schwere Marktturbulenzen am Tag nach der Parlamentswahl vor. Die Zentralbanken stehen für eine koordinierte Aktion zur Stabilisierung der globalen Finanzmärkte bereit.

Weltweit laufen die Vorbereitungen für den Ernstfall mit dem Schreckens-Namen „GREXIT“ – der Griechenland-Exit, die Staatspleite, der Austritt aus der Währungsgemeinschaft.

Die Schreckens-Vorstellung, die Wirtschaft, Finanzmärke und Politiker in Albträume stürzt, sieht so aus: Radikale Spar- und Reformgegner gewinnen die Wahl in Griechenland. Das besiegelt das Ende des Euro in dem abgewirtschafteten Pleite-Staat. Die gesamte Euro-Zone stürzt in neue Turbulenzen und auch die Weltwirtschaft gerät in den Sog der Krise.

DAS HORROR-SZENARIO DER WELTBANK

• Rund um den Globus stürzt die Konjunktur ab, in der Eurozone sinkt das Bruttoinlandsprodukt um 8,5 Prozent.

• Selbst aufstrebende Schwellenländer fahren voll gegen die Wand, ihre Wirtschaftsleistung schrumpft um 4,0 Prozent.

• 2014 wird ähnlich katastrophal, die gerade zurückliegende schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg wirkt dagegen fast harmlos.

• Auslöser ist die Schuldenkrise in Europa, sie reißt alle anderen Regionen mit in den Abgrund.

Es handelt sich um eine Simulation der Weltbank, die die Welt wachrütteln soll!

RÜSTEN GEGEN DEN SUPER-GAU

Die Notenbanker bereiten sich inzwischen auf eine Versorgung der Finanzmärkte mit Milliarden Euro vor, um eine Kreditklemme zu verhindern.

Kreditklemme heißt: Der Geldfluss bricht zusammen, Banken verleihen kein Geld mehr. Unternehmen kommen nicht mehr an Kredite oder nur noch zu horrenden Zinsen. Prompt kann die Wirtschaft kollabieren oder zumindest in eine Mega-Krise stürzen.

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat inzwischen angekündigt, notfalls die Geldschleusen weiter zu öffnen.

Die EZB habe während der Krise durchgehend darauf geachtet, dass die Banken genug Geld bekämen, um die Wirtschaft am Laufen zu halten, sagte Draghi am Freitag in Frankfurt. „Das Euro-System wird weiter Liquidität bereitstellen, wenn das benötigt wird”, sagte er.

Auch die britische Regierung und die Bank of England wappnen sich mit einem Notfallplan für die Banken.

Mehr Stimulierungen könnten notwendig werden, um Großbritannien vor der „schwarze Wolke der Unsicherheit” abzuschirmen, sagte Notenbankchef Mervyn King. Geplant sei unter anderem, rund fünf Milliarden Pfund (rund 6,2 Milliarden Euro) in das Finanzsystem des Landes pumpen.

Die Finanzminister der Euro-Zone wollen am Sonntagabend in einer Telefonkonferenz über das Ergebnis der Wahl beraten.

Die Hauptsorge sei das Risiko von größeren Kapitalabflüssen, sollte sich die radikale Linkspartei Syriza eindeutig durchsetzen, sagte ein Euro-Zonen-Vertreter. Syriza lehnt die Auflagen der internationalen Geldgeber ab, will das Land aber dennoch im Euro halten.

Am Donnerstag hatte Linksradikalen-Chef Alexis Tsipras seine Entschlossenheit bekräftigt, die europäischen Bedingungen für die Griechenland-Hilfe nach einem Wahlsieg zu kippen. Die Linksradikalen könnten laut Umfragen stärker werden als die griechischen Konservativen und andere Parteien, die den Europäischen Rettungskurs für Griechenland akzeptiert haben.

STEHT AUCH DEUTSCHLAND AM ABGRUND?

Banker-Legende Hilmar Kopper warnte in BILD, dass auch Deutschland in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Der frühere Chef der Deutschen Bank schrieb in BILD: „Deutschland ist bis heute an die Grenze dessen gegangen, was es verantworten kann. Jeder Schritt darüber hinaus führte an den Rand des Abgrunds. Die Vergemeinschaftung aller Schulden, einerlei ob in Form von Eurobonds oder Tilgungsfonds, würde auch Deutschland in den Ruin treiben.“

ANGST VOR DEM BÖRSEN-ABSTURZ

Der berühmte New Yorker Ökonom Prof. Nouriel Roubini warnt vor einem kolossalen Crash! „Kollabiert Griechenland, werden viele Anleger in Panik geraten. Dann gibt es einen Run auf die Banken in Portugal, Spanien und Italien. Das heißt: Wer den Griechen den Stecker zieht, provoziert den totalen Zusammenbruch der Euro-Zone“, sagte Roubini zu BILD.de.

Aber es gibt auch Optimisten:

ÜBERRASCHUNG AN DER BÖRSE?

„Es besteht eine gute Wahrscheinlichkeit, dass es am Montag entgegen aller negativer Erwartung zu einer positiven Überraschung kommen kann und die Aktien deutlich nach oben gehen“, sagt Börsen-Experten Dirk Müller zu BILD.de.

Allerdings: Dass diese Entwicklung langfristig, also über Wochen oder gar Monate, Bestand hat, ist unwahrscheinlich, meint Müller. Sein Ausblick: „Die Kurse werden nach einem möglichen kurzfristigen Anstieg in den nächsten Tagen weiter nachgeben, bevor die Notenbanken durch zu viel Gelddrucken die Preise auch für Aktien wieder explodieren lassen.“
 

 



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