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Autor Tópico: Das Bergsteig-Drama am Mont Blanc (9 Tote)  (Lida 358 vezes)

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Offline RoterTeufel

Das Bergsteig-Drama am Mont Blanc (9 Tote)
« em: 14/07/2012, 15:47 »
 
Das Bergsteig-Drama am Mont Blanc (9 Tote)
Ich habe die Todes-Lawine überlebt!

Chamonix – Die Aussicht aus Zimmer 1 des Krankenhauses von Sallanches könnte herrlich sein. Doch das Alpenpanorama und die schneebedeckten Gipfel wecken bei Patient Thomas Dybro (30) nur grausame Erinnerungen:

ER HAT DIE TODESLAWINE ÜBERLEBT!

Neun Alpinisten ließen bei der Katastrophe am Mont Maudit („Verfluchter Berg“) in Frankreich ihr Leben, darunter drei Deutsche. Unter den 12 Überlebenden war auch Thomas Dybro. In BILD erzählt der Däne, wie er das Drama am Mont-Blanc-Massiv überlebte.

? Mit einem Freund und Bergführer Daniel Rossetto läuft Dybro um 1.30 Uhr von einer Berghütte los. Doch weiter als auf 4000 Meter kommen sie nicht: Die Lawine überrollt sie.

Thomas Dybro: „Die Lawine traf uns wie aus dem Nichts, der Schnee riss uns mit voller Wucht mit. Ich dachte, ich sterbe, als der Boden unter mir wegbrach. Es war dunkel, der Wind pfiff so höllisch laut. Ich wurde geschleudert, schluckte Eis. Ich wusste nicht mehr, wo ich bin. Spalten taten sich auf, ich hatte Angst, dass ich da hineinfalle.“ Erst nach 250 Metern kommt die Gruppe zum Stillstand.

„Von weiter oben hörten wir Schreie. Wir liefen los – und da lagen sie: Die Toten und Verletzen. Anderthalb Stunden gruben wir mit bloßen Händen und unseren Schuhen. Doch von den sechs Menschen, die ich ausgrub, waren zwei schon tot.“ Dybro hat dagegen Glück. Er erleidet nur Prellungen und einen Rippenbruch. Schon bald kann er die Klinik wieder verlassen.

25 Kilometer weiter liegen im Krankenhaus von Chamonix die neun Toten aufgebahrt. Nach und nach treffen ihre Angehörigen ein, um sie zu identifizieren. Nach BILD-Informationen handelt es sich bei den toten Deutschen um Corry M. (41) aus Hamburg, Stefan S. (40) aus Neuleißheim (Baden-Württemberg) und Pia L. (33) aus Aue (Sachsen).

Die französische Justiz ermittelt weiter die Unglücksursache. Im Zentrum steht die Frage, ob ein Bergsteiger aus Versehen eine Eisplatte gelöst und damit die sechs Meter hohe und 100 Meter breite Schneewalze ausgelöst hat.
 

 



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