Kohlenmonoxid! Familie mit drei Kindern in Klinik
Sie wollen sich ein vergnüglichen Grill-Abend machen, doch die Party endete tragisch!
Bremen – In Bremer Stadtteil Farge sind am Freitagabend bei einem Grill-Abend im Keller eines Wohnhauses acht Menschen teils lebensgefährlich verletzt worden, darunter auch drei Kinder.
Nach ersten Angaben der Feuerwehr zog sich die Familie Kohlenmonoxid-Vergiftungen zu! Ein Feuerwehrsprecher: „Das ist ein akut lebensbedrohlicher Zustand.“
Was war passiert? Offenbar war der Familie mit drei Männern, zwei Frauen und drei Kindern das winterliche Grillen draußen bei minus fünf Grad zu kalt, so dass sie sich kurzerhand entschlossen den Holzkohlegrill im Keller des Wohnhauses zu entzünden. Dabei sei die Gefahr des giftigen Kohlenmonoxid offenbar unterschätzt worden.
Als dann die Holzkohle heiß wurde und sich in dem Raum das giftige Gas ausgebreitet hatte, erlitt eine Person einen Krampfanfall und die Party-Gäste riefen einen Rettungswagen.
Die Messgeräte der Einsatzkräfte sprangen bei Betreten des Gebäudes sofort an und sie alarmierten die Feuerwehr und weitere Rettungswagen.
Kurz darauf war ein Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort, um die Verletzten zu versorgen. Alle acht Personen erlitten durch den leichtsinnigen Grill-Einsatz eine Kohlenmonoxidvergiftung.
Einer der Betroffenen habe die Behandlung dennoch auch nach Aufklärung durch die Rettungskräfte verweigert.
Die sieben übrigen Betroffenen wurden zur Behandlung in verschiedene Kliniken in Bremen gebracht worden.
Erst am Montag war eine vierköpfige Familie in Baden-Württemberg durch eine Kohlenmonoxidvergiftung ums Leben gekommen.
Bild Zeitung