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Autor Tópico: Frankreich in Angst vor neuen Anschlägen  (Lida 537 vezes)

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Offline RoterTeufel

Frankreich in Angst vor neuen Anschlägen
« em: 19/03/2012, 17:04 »
 
Frankreich in Angst vor neuen Anschlägen

Wer ist der irre Motorroller-Mörder?
Polizei: Selbe Waffe in Toulouse und bei Anschlägen auf Soldaten verwendet

Toulouse – Frankreich zittert vor einem irren Serien-Killer: Innerhalb weniger Tage erschütterten drei Anschläge das Land, sieben Menschen kamen ums Leben. Und stets tötete ein Mann, der danach auf einem Motorroller flüchtete. Montagnachmittag bestätigte die Polizei: Bei den tödlichen Schüssen vor der jüdischen Schule in Toulouse und Anschlägen auf Fallschirmjäger in der vergangenen Woche wurde dieselbe Waffe benutzt!

WER IST DER IRRE MOTORROLLER-MÖRDER?

Montagmorgen erreichte die blutige Anschlags-Serie ihren vorläufigen Höhepunkt. Um kurz vor acht Uhr stoppte der mysteriöse Motorroller-Fahrer vor der jüdischen Ozar-Hatorah-Schule in Toulouse.

Vor dem Gebäude stehen Erwachsene und Kinder. Der Täter feuert mit einer kleineren Neun-Millimeter-Waffe auf einen Lehrer. Dann stellt er seinen Roller ab, betritt das Schulgelände.

Dort schießt der Mann mit einer größeren Waffe nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf „alles, was er sah, Kinder und Erwachsene”.

„Ich habe zuerst an Böller-Schüsse gedacht. Dann habe ich den Täter gesehen, wie er etwa drei Meter vom Eingangstor um sich schoss”, berichtete ein Augenzeuge gegenüber dem TV-Sender BFM. Der Zeuge weiter: „Ich habe gesehen, dass er einen Helm auf hat. Er ging dann raus auf den Bürgersteig und hat auf die ihn am nächsten Stehenden geschossen, aus nicht mal einen Meter Entfernung.”

Vier Menschen sterben bei dem Massaker. Unter den Toten sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Religionslehrer und seine beiden Kinder (3, 6). Auch die Tochter des Schuldirektors (10) kommt im Kugelhagel ums Leben. Ein 17-jähriger Schüler wird schwer verletzt.

Nach dem Gemetzel besteigt der Killer seinen Motorroller und fährt davon.

FRANKREICH STEHT UNTER SCHOCK!

Offensichtlich steht der schwerste Angriff auf eine jüdische Einrichtung seit 30 Jahren in Zusammenhang mit weiteren Morden der vergangenen Tage.

?11. März: Ein Unbekannter auf einem Motorroller tötet in Toulouse einen Soldaten mit einem Kopfschuss. Das Opfer (30) nordafrikanischer Abstammung ist nach Medienberichten in Zivil auf seinem privaten Motorrad unterwegs, als ihn der Angreifer erschießt.

?15. März: In Montauban (Südwestfrankreich) erschießt ein Unbekannter zwei Soldaten vor einem Geldautomaten. Ein dritter wird schwer verletzt. Die zwei Getöteten sollen nordafrikanischer Abstammung sein; das lebensgefährlich verletzte Opfer ist ein Franzose schwarzer Hautfarbe. Die unbewaffneten Soldaten waren uniformiert. Überwachungskameras zeigen einen schwarz gekleideten Motorrollerfahrer, der einen Helm mit getöntem Visier trägt.

Während die Ermittler unter Hochdruck fahnden, wird über die Hintergründe spekuliert.

Das bisher bekannte Profil des Mannes entspricht einem Profi-Killer, der methodisch plant, kaum Spuren hinterlässt und auf offener Straße, am helllichten Tag zuschlägt.

Handelt es sich bei dem Täter um einen traumatisierten Afghanistan-Veteranen oder einen Waffennarren?

Das Kaliber einer der beiden Tatwaffen deutet auf einen Militär-Revolver hin, wie ihn die US-Armee im Zweiten Weltkrieg einsetzte. Der Waffentyp galt in den 1980er-Jahren als verbreitete Waffe im Untergrund-Milieu der Region.

Laut Ermittlern wisse der Mann, wie man Waffen bedient und sie benutzt. Der Mann schieße, um zu töten – meist mit einem Schuss.

Es könnte sich auch um rassistisch oder antisemitisch motivierte Taten handeln.

Der Vorsitzende von SOS Rassismus in Paris, Dominique Sopo, verwies auf Parallelen zwischen den Fällen: Der Angriff vor einer jüdischen Schule könne ganz offensichtlich antisemitische Motive haben. Bei den Angriffen auf die Soldaten seien alle Todesopfer nordafrikanischer Abstammung gewesen.

Der Bürgermeister von Toulouse, Pierre Cohen, verwies auf die Kaltblütigkeit des Täters bei den Anschlägen. „Wir sind extrem beunruhigt”, sagte er. Es gelte, den Täter schleunigst dingfest zu machen: „Das ist der Horror”

Staatschef Nicolas Sarkozy warnte vor derartigen Spekulationen. Er äußerte sich geschockt, ordnete für Dienstag eine Schweigeminute in den Schulen des Landes an. Sarkozy: „Der Hass, die Grausamkeit darf nicht gewinnen.”
 

 



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