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Autor Tópico: Neuer Golf eröffnet größte Rabattschlacht aller Zeiten  (Lida 403 vezes)

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Schwere Zeiten für Deutschlands Autobauer
Neuer Golf eröffnet größte Rabattschlacht aller Zeiten


Experten prognostizieren Absatz auf 20-Jahres-Tief

Absatz-Rekorde, phantastische Wachstumszahlen, übertroffene Erwartungen – das war einmal, zumindest für einige!

Deutschlands Autobauern brechen die Kunden weg. Die Finanz- und Wirtschafts-Krise vermiest den Käufern nun auch ihr liebstes Spielzeug. Einziger Kaufanreiz: dicke Rabatte.

„Noch nie waren die Rabatte für Neuwagen so hoch wie heute“, sagt Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer.

Bestes Beispiel: der neue Golf.

„Er steht noch nicht einmal bei den Händlern, doch schon jetzt wird der neue Golf mit 20 Prozent Rabatt angeboten“, so der Experte.

Ein Blick auf die Preislisten der Händler zeigt, einige verkaufen den Golf sogar bis 28 Prozent billiger – die größten Rabatte gibt es im Internet, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Laut VW sind das allerdings tatsächlich nur Momentaufnahmen einzelner Anbieter.

Eine ähnliche Rabatt-Schlacht zum Start eines neuen Modells hat es in der Auto-Branche bislang nicht gegeben, analysiert Dudenhöffer.

WAS STECKT DAHINTER

Experten sehen schwarz und sagen beim Branchen-Absatz ein 20-Jahres-Tief voraus.

Seit 2008 befindet sich der Markt in einem Abwärtssog. Allein 2012 werden die Autobauer, nach Einschätzung der Experten, 7 bis 8 Prozent weniger verkaufen als noch ein Jahr zuvor. 2013 wird der Rückgang vermutlich bei 3 bis 5 Prozent liegen.

„Die Händler leben schon jetzt von der Hand in den Mund. Das wird so bleiben, bis sich die Euro-Krise in Wohlgefallen auflöst“, sagt Stefan Bratzel, Leiter Center Automotive an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch-Gladbach.

Dudenhöffer erwartet, dass 2013 das schlechteste Verkaufsjahr in Westeuropa seit 1993 wird – mit 11,6 Millionen Auto-Verkäufen nach 11,9 Millionen in diesem Jahr.

Bratzel mahnt zum Krisenmanagement: „Die Hersteller werden sich eher überlegen, wie sie es halbwegs schaffen, bei dem enormen Wettbewerbsdruck ihren Kopf über Wasser zu halten”, lautet der Expertenkommentar.

„Bis 2015 wird sich wenig tun. Die Autobauer müssen sich darauf einstellen. Die bisherigen Maßnahmen reichen dazu nicht aus“, so Dudenhöffer.

„Viele Mittelständler in Südeuropa werden die aufkommende Verschärfung der Krise nicht überleben – vor allem die Zulieferer in Frankreich, Italien und Spanien werden zu leiden haben. Aber auch für Opel und PSA wird die Situation zunehmend bedrohlich“, resümiert Dudenhöffer.

BOOM-MÄRKTE SCHWÄCHELN

„Die Zeit, in der die Premium-Marken die Absatzkrise in Deutschland noch kaschieren können, ist vorbei“, erklärt Stefan Bratzel.

Im Moment gebe es eine Zweiteilung. Die einen setzten wie auch Hyundai oder Toyota ihren Höhenflug fort – sie können die Absatzkrise in Europa andernorts kompensieren. „Und dann gibt es die, die ihr Hauptabsatzgebiet in Europa haben: Denen geht es dramatisch schlecht”, so Bratzel.

DENN: Die Automärkte, vor allem in Südeuropa, befinden sich in einem freien Fall.

Doch das ist nicht alles.

„Auch in China, das lange als echter Hoffnungsträger galt, werden die Zuwächse dünner“, so Dudenhöffer. Kollege Bratzel geht für 2013 von einem deutlich gebremsten Wachstum aus.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich für den Hoffnungsmarkt Russland ab. Dort seien die Zuwächse zwar nach wie vor beträchtlich, würden aber sofort einbrechen, wenn die Krise dort ebenfalls zuschlägt.

Einzig die US-Käufer scheinen die Krise beim Thema Autokauf noch zu ignorieren. Gut für Daimler: Die deutsche Premiummarke ist in den USA hoch angesehen. Audi und BMW haben dabei das Nachsehen.

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