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Offline RoterTeufel

Hochwasser hält Deutschland in Atem
« em: 06/01/2018, 12:17 »
 
Hochwasser hält Deutschland in Atem

Das Hochwasser-Chaos im Südwesten Deutschlands hält an! Vor allem an Rhein, Mosel und Neckar kämpfen die Rettungskräfte gegen die Wassermassen an. Die Pegelstände des Rheins sind in der vergangenen Nacht als „stark steigend“ gemessen worden.

An einigen Stellen im Bereich des Oberrheins sei der Fluss schon über die Ufer getreten. Der Scheitelpunkt am Mittelrhein werde für Sonntagmittag erwartet.

Nach Angaben des Hochwassermeldezentrums Mosel in Trier wird auch die Obermosel am Samstag und am Sonntag stetig ansteigen.

► Der Höchststand soll in der Nacht zu Montag bei 6,50 Meter liegen. An der Mosel ab Trier stagnieren von Samstag an die Wasserstände.

► Der Pegel Trier liegt bis Ende des Wochenendes voraussichtlich zwischen 8,50 und 8,80 Meter. Die Wasserstände der mittleren Mosel sollen am Montag schon wieder sinken.

So kann nach dem Wochenende mit einer Entwarnung gerechnet werden und endlich wieder Normalität eintreten. Damit beginnen dann auch schon die Aufräumarbeiten an den Fluss-nahen Orten.

Rhein erreicht vorläufigen Höchststand

Die Wasserstände in den größten Flüssen im Südwesten sind zwar weiter gestiegen – dennoch hat sich die Lage am Samstagmorgen bereits etwas entspannt.

► Der Rhein bei Karlsruhe hat mit 8,45 Metern einen vorläufigen Höchstwert erreicht. Auch die Pegelstände in Donau, Neckar und Main sind durch den Regen in der vergangenen Nacht zwar leicht gestiegen, dennoch sollten auch dort im Verlauf des Wochenendes die Scheitelwerte erreicht werden.

► Seit Freitag ist die Schifffahrt an bestimmten Stellen auf dem Rhein untersagt. Auch auf dem Neckar zwischen Mannheim und Heilbronn blieben Schiffe wegen des Hochwassers im Hafen. Die Dauer der Sperrung blieb zunächst offen.

Feuerwehr Köln bereitet sich auf Höchststand vor

„Besonders der Rhein wird weiterhin markant ansteigen. In Köln werden mehr als 9 Meter erwartet, ab 10 Metern wird es dort für die Altstadt gefährlich.“, so Wetterexperte Dominic Jung von wetter.net zu BILD.

► Experten rechnen für Sonntag mit 8,30 bis 8,80 Metern in der Rheinmetropole. Das würde das vorläufige Aus für den Schiffsverkehr bedeuten. Die kritische Marke dafür liegt bei 8,30 Metern, dann darf kein Schiff mehr fahren.

Passagierschiffe und schwer beladene Schiffe haben bereits die Schutzhäfen angelaufen, zudem gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung.

► In Düsseldorf stieg der Pegelstand in der Nacht auf 7,25 Meter. Die Stadt ergriff am Freitag weitere Maßnahmen zum Schutz der Altstadt. Eine Schutzwand am sogenannten alten Hafen wurde errichtet. So soll verhindert werden, dass Wasser in den Altstadtbereich vordringen kann. Gefahr für Menschen bestehe bisher nicht.

„Der Rhein steigt mit drei Zentimetern pro Stunde etwas schneller als erwartet“, sagte Henning Werker, Leiter der wegen der aktuellen Lage eingerichteten Hochwasserschutzzentrale.

„Entspannung an der Hochwasserfront“

In Deutschland hören Sturm und Regen nach dem Flut-Wochenende auf, dafür kommt eine Art „Gammelwetter“ auf uns zu, so Wetterexperte Jung. „Wir geraten zwischen kühlere Luft im Nordosten und mildere Luft im Südwesten.“

Niederschläge, sei es Regen oder Schnee, sind nächste Woche eher weniger zu erwarten.

Das bedeutet auch Entspannung an der Hochwasserfront. Dennoch gibt es bis dahin keine Entwarnung. Die Flusspegel in den betroffenen Gebieten werden erstmal noch weiter steigen, meint Jung. „Gerade beim Rhein dauert es eine Zeit, bis das gesamte Wasser abgeflossen ist“ erklärt der Diplom-Meteorologe.

Bild Zeitung
 

 



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