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..:: Deficiente-Forum - Internacional ::.. => Deutsch => Noticias Internacionais => Nachrichten => Tópico iniciado por: RoterTeufel em 15/08/2012, 16:06

Título: Millionen Deutsche wollen mehr arbeiten
Enviado por: RoterTeufel em 15/08/2012, 16:06
+++ Wirtschaftsticker +++
Millionen Deutsche wollen mehr arbeiten


Millionen Deutsche wollen mehr arbeiten

7,4 Millionen Deutsche suchen einen Job oder würden gern mehr arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt in einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung, die auf einer Haushaltsbefragung beruht.

Größte Gruppe innerhalb des „ungenutzten Arbeitskräftepotenzials“: 2,5 Millionen Erwerbslose, die aktiv eine Beschäftigung suchen und auch kurzfristig für eine Anstellung zur Verfügung stehen. Fast zwei Millionen Teilzeitbeschäftigte möchten ihre Arbeitszeit gern erhöhen, ebenso 1,7 Millionen Vollzeitbeschäftigte. Hinzu kommt die sogenannte „Stille Reserve“: 1,2 Millionen Männer und Frauen, die kurzfristig keinen Job annehmen können oder derzeit nicht aktiv auf Arbeitssuche sind.

Um in Zeiten des drohenden Fachkräftemangels das brachliegende Potenzial an Arbeitskräften zu heben, fordern Experten den Ausbau der Kinderbetreuung. Das soll vor allem Frauen bessere Jobchancen geben. Hartmut Seifert, Arbeitsmarktexperte beim Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK): „Es gibt ein enormes Potenzial an gut ausgebildeten Frauen, das mobilisiert werden kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.“

Dax leicht im Minus

Schwindende Hoffnungen auf eine baldige weitere konjunkturelle Unterstützung durch die Notenbanken haben am Mittwoch den deutschen Aktienmarkt belastet. Bei dünnen Handelsumsätzen sank der Dax um die Mittagszeit um 0,41 Prozent auf 6946 Punkte. Der MDax gab um 0,38 Prozent auf 11 008 Punkte nach. Der TecDax sank um 0,06 Prozent auf 778 Punkte.
Eurokurs gibt nach

Der Kurs des Euro ist am Mittwoch gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2276 (Dienstag: 1,2352) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8146 (0,8096) Euro.
16.57 Uhr: Fotoagentur Getty wechselt für 3,3 Milliarden den Besitzer

Eine der größten Fotosammlungen der Welt findet einen neuen Besitzer: Die Bildagentur Getty Images geht für 3,3 Milliarden Dollar (2,7 Mrd Euro) an den US-Finanzinvestor Carlyle und das Getty-Management. Das wohl berühmteste Bild in den Archiven ist der Matrose, der 1945 am New Yorker Times Square eine Krankenschwester küsst, nachdem die Amerikaner im Zweiten Weltkrieg über Japan gesiegt haben.

Seit Monaten war über einen Verkauf spekuliert worden, am Mittwoch kam die Bestätigung. Der namensgebende Mitgründer und Verwaltungsratschef Mark Getty und seine Familie bleiben beteiligt; auch Firmenchef Jonathan Klein wird einen Anteil halten. Die Kontrolle liege jedoch bei Carlyle, hieß es in der Mitteilung.
16.51 Uhr: Edeka ruft Pflaumen-Konserven zurück

Die Supermarktkette Edeka hat einige ihrer Pflaumen-Konserven zurückgerufen.

Es sei nicht auszuschließen, dass sich in einzelnen Gläsern des Artikels „Edeka Pflaumen, halbe Frucht, gezuckert“ (Füllmenge 680 Gramm, Abtropfgewicht 395 Gramm) Glasscherben befinden, teilte das Unternehmen mit. Es handele sich ausschließlich um Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum Dezember 2014. Produziert wurde die Ware vom Hersteller „Landkost Konserven Reinhold Klemme KG“. Bereits gekaufte Artikel können in jedem Edeka- und Marktkauf-Markt auch ohne Vorlage des Kassenbons gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden.
14.53 Uhr: Beate Uhse will expandieren

Der Erotikkonzern Beate Uhse will nach einer langen Durststrecke in zwei Jahren wieder expandieren. Das Unternehmen habe sich stabilisiert, heißt es in einem Zwischenbericht.

In den ersten sechs Monaten ging der Umsatz gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres nochmals von 74 auf 68 Millionen Euro zurück. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) war jedoch mit 1,1 Millionen Euro positiv, gegenüber einem Verlust von 3,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Beate Uhse hatte bereits im ersten Quartal die Gewinnzone erreicht.
13.06 Uhr: Getreideernte übersteigt Vorjahr deutlich

Trotz verregneter Sommerwochen wird die Getreideernte nach Schätzung des Raiffeisenverbandes deutlich höher als vergangenes Jahr ausfallen.

Der Genossenschaftsverband erwartet eine Ernte von 44,2 Millionen Tonnen Getreide. Das sind 2,3 Millionen Tonnen oder 5,5 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die Erntemenge liege aber knapp unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre, teilte der Verband mit. Zudem hätten die Bauern 5,0 Millionen Tonnen Raps geerntet. 2011 waren es 3,8 Millionen Tonnen.
10.38 Uhr: Dax-Konzerne mit Umsatzrekord

Die Dax-Konzerne haben im zweiten Quartal trotz Staatsschuldenkrise und schwächelnder Konjunktur einen neuen Umsatzrekord verbucht. Die Erlöse kletterten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 312 Milliarden Euro - die bisherige Höchstmarke für diesen Zeitraum. Das geht aus einer Studie des Beratungs- und Prüfungsunternehmens Ernst & Young hervor, die der dpa vorliegt. Beim Ergebnis legten die Dax-Schwergewichte sogar um zwölf Prozent zu, verfehlten mit 27,5 Milliarden Euro allerdings knapp den bisherigen Bestwert aus 2007.
09.34 Uhr: Griechen wollen Sparprogramm strecken

Griechenland will wegen der schwachen Verfassung seiner Wirtschaft einem Zeitungsbericht zufolge sein Sparprogramm strecken. Das mit internationalen Kreditgebern und der Europäischen Zentralbank (EZB) vereinbarte Sparprogramm will Ministerpräsident Antonis Samaras erst bis 2016 umsetzen, berichtete die „Financial Times” (Mittwoch) unter Berufung auf ein ihr vorliegendes internes Dokument. Bisher sehen die Vereinbarungen vor, dass die Ausgaben der griechischen Regierung bis 2014 um 11,5 Milliarden Euro reduziert werden. Neben der zeitlichen Streckung wollen die Griechen offenbar auch über den Umfang diskutieren, hieß es weiter in den Bericht. Samaras wolle die neuen Pläne in der kommenden Woche bei Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem französischen Präsidenten François Hollande vorstellen.
07.02 Uhr: Renten-Beitragssenkung kommt

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) lässt die genaue Höhe des künftigen Rentenversicherungsbeitrags offen. Es zeichne sich eine Senkung des Beitragssatzes von 19,6 auf etwa 19 Prozent ab, sagte von der Leyen der „Passauer Neuen Presse”. „Der genaue Satz kann auch noch etwas niedriger oder höher liegen”, sagte sie. „Die exakten Daten haben wir im Herbst und werden sie dann in das Gesetz einfügen.”

Die Arbeitgeber sehen einem Zeitungsbericht zufolge Spielraum für eine Senkung auf bis zu 18,9 Prozent. Die bisherigen Vorhersagen für eine Senkung des Beitragssatzes auf 19,0 Prozent beruhten auf vorsichtigen Annahmen, berichtete die Düsseldorfer „Rheinische Post” (Mittwochausgabe) vorab unter Berufung auf ein internes Papier der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. „Dies gilt insbesondere für die weitere Lohn- und Beschäftigungsentwicklung”, heißt es dem Blatt zufolge in dem BDA-Papier. Für das Wachstum der Bruttolohn- und Gehaltssumme seien für dieses und das kommende Jahr 3,7 Prozent beziehungsweise 2,8 Prozent angesetzt. Dies liege deutlich unter den Annahmen der Wirtschaftsforschungsinstitute im Frühjahrsgutachten von 4,0 beziehungsweise 4,2 Prozent.
07.02 Uhr: Euro-Krise: Deutsches Haftungsrisiko viel höher

Das deutsche Haftungsrisiko in der Eurokrise ist nach Einschätzung der SPD deutlich höher als angenommen. Das Haushaltsrisiko belaufe sich mittlerweile auf eine Billion Euro, sagte der SPD-Haushaltspolitiker Carsten Schneider der „Berliner Zeitung” vom Mittwoch. Deutschland hafte nicht nur im Rahmen der Rettungspakete für Griechenland und der Euro-Rettungsschirme mit insgesamt 310 Milliarden Euro, „sondern mit noch viel größeren Summen für die Transaktionen der Europäischen Zentralbank”, sagte er der Zeitung. Deutschland befinde sich „längst in der Schuldenunion”.

Schneider forderte zudem die Einführung von Steuern auf Finanztransaktionen und große Vermögen in Europa. Um Steuerflucht zu verhindern, dürfe die Freiheit des Kapitalverkehrs in Europa keine „heilige Kuh” sein, sagte der SPD-Politiker.
Reuige Steuersünder lassen Kasse klingeln

Die jüngsten Ankäufe von Steuersünder-Daten aus der Schweiz haben einem Zeitungsbericht zufolge zu einer neuen Welle von Selbstanzeigen geführt. Die „Financial Times Deutschland” berichtete vorab von deutlich gestiegenen Zahlen in mehreren Bundesländern. Einen Sprecher des Hamburger Finanzsenats zitierte das Blatt mit den Worten, der große Schub sei zwar vorüber. „Aber man merkt es immer, wenn über CD-Käufe berichtet wurde.”

In Nordrhein-Westfalen (NRW) habe es vom 5. Juli bis 2. August insgesamt 93 Selbstanzeigen gegeben, nachdem es in den Vormonaten jeweils weniger als 20 gewesen seien, hieß es in dem Bericht. In Baden-Württemberg hätten sich in der ersten Augustwoche 117 Steuerhinterzieher bei den Finanzbehörden offenbart. Seit 15. Juli seien es 287 Selbstanzeigen gewesen. In Berlin hätten sich vom 27. Juni bis 8. August 61 Steuerhinterzieher bei den Behörden gemeldet nach 42 im ganzen zweiten Quartal. Auch in Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein zeige der Trend nach oben.