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Autor Tópico: Sterben mehr als doppelt so teuer  (Lida 243 vezes)

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Offline RoterTeufel

Sterben mehr als doppelt so teuer
« em: 22/01/2013, 17:06 »
 
Kommunen erhöhen Friedhofsgebühren
Sterben mehr als doppelt so teuer


Die letzte Ruhe kostet. In manchen Kommunen 140 Prozent mehr als vor einem Jahr!

Viele Gemeinden haben ihre Friedhofsgebühren im 2012 teilweise drastisch erhöht. Besonders bitter: In manchen Kommunen werden Bürger rückwirkend zur Kasse gebeten. Das sind die Ergebnisse einer Untersuchung des Onlineportals „Bestattung.de“.

Bei den Großstädten haben besonders Bonn und Köln den Preis ordentlich erhöht. Ein sogenanntes Erdwahlgrab, also eine Grabstätte, bei der man die Lage auf dem Friedhof selbst wählen und mindestens 20 Jahre nutzen kann, kostet in Bonn 2212 Euro. Das ist eine Steigerung um 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auch in Köln gab es eine Preissteigerung um 20 Prozent auf jetzt 1456 Euro. Sogar Bochum erhöhte die Grabgebühren, obwohl die Stadt schon zu den bundesweiten Spitzenreitern gehört, um weitere vier Prozent auf 2096 Euro.

Die heftigsten Erhöhungen haben sich aber kleinere Kommunen geleistet. Absoluter Spitzenreiter ist Alheim in Hessen. Die Kommune schlägt 140 Prozent auf den Vorjahrespreis auf und verlangt jetzt 560 Euro pro Grabstätte. Auch Elmshorn in Schleswig-Holstein verlangte mit 1120 Euro satte 75 Prozent mehr als Anfang 2012.

Bei den sogenannten Erdreihengräbern, also Grabstätten, die eine vorgeschriebene Größe haben und der Reihe nach belegt werden, wurden sogar Preissteigerungen um bis zu 290 Prozent festgestellt.

Die Kosten sind regional sehr unterschiedlich: Während eine Grabstätte in Berlin nur 520 Euro kostet, verlangt Bonn mit 2212 Euro fast 1700 Euro mehr. Das sind unglaubliche Mehrkosten von 327 Prozent.

„Die enorm gestiegene Nachfrage nach Urnengräbern sorgt für starke Einnahmedefizite bei den Friedhöfen. Auch Leerstand ist eine Folge, große und teure Erdgräber werden immer seltener gewünscht.“

Dazu hätten viele Kommunen den Trend hin zum günstigeren Urnengrab verschlafen.

Besonders bitter kam es für die Bürger der Gemeinde Erndtebrück in Nordrhein-Westfalen: Kurz vor Weihnachten erhielten sie eine Nachzahlungsaufforderung für die Grabstätten von bis zu 1688 Euro. Grund war ein dickes Defizit in der Gemeindekasse. Kurzerhand entschloss sich die Kommune, die Friedhofsgebühren rückwirkend zu erhöhen.

Der Tod wird im kommenden Jahr noch teurer – denn erwarten Experten aufgrund knapper Kassen noch weitere Preisaufschläge.
 

 



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