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..:: Deficiente-Forum - Internacional ::.. => Deutsch => Noticias Internacionais => Nachrichten => Tópico iniciado por: RoterTeufel em 29/10/2012, 19:15
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Monster-Sturm „Sandy“ trifft auf die USA
Hurrikan „Sandy“ trifft gegen 22 Uhr (deutscher Zeit) aufs Festland +++ 50 Millionen Menschen betroffen
New York (USA) – Die Ostküste der USA ist in höchster Alarmbereitschaft: Millionen Menschen bereiten sich auf den Monster-Sturm „Sandy“ vor. Bereits am Mittag hatte der Hurrikan einen Durchmesser von 1500 Kilometern! Meteorologen befürchten den schlimmsten Sturm seit Jahrzehnten.
Insgesamt sind mehr als 50 Millionen Menschen in Gefahr – Stromausfälle, Überschwemmungen und Schäden in Milliardenhöhe drohen!
In New York (siehe Live-Stream unter dem Live-Ticker) wurden bereits 375 000 Menschen aus niedrig liegenden Stadtteilen in Sicherheit gebracht, Busse und Bahnen stehen still, der Flugverkehr wurde zum größten Teil ausgesetzt.
Jetzt ist die „HMS Bounty”, ein Nachbau des legendären Schiffs aus dem 18. Jahrhundert, vor der Küste von North Carolina in Seenot geraten – eine Rettungsaktion soll schnellstmöglich anlaufen!
16.19 Uhr: Manhattan-Tunnel werden gesperrt
New York bereitet sich weiter auf den Monster-Sturm vor. „Fox News“ berichtet, dass um 14 Uhr (Ortszeit) der Holland-Tunnel und der Brooklyn-Battery-Tunnel geschlossen werden sollen. Die beiden Tunnel verbinden Manhattan mit New Jersey und Brooklyn.
16.00 Uhr: New Yorker nehmen's mit Humor
Alle Vorkehrungen sind getroffen, die New Yorker sind gewappnet. Was bleibt da noch? Richtig: „Keep smiling!“ (Lächle weiter!). Auch wenn Meteorologen den schlimmsten Sturm seit Jahrzehnten vorhersagen, bleiben die Bewohner der Millionen-Metropole gelassen
15.51 Uhr: Straßen unter Wasser – „Sandy“ klopft an!
Wie hier in der Küstenstadt Southampton nahe New York hat der Wind das Meer bereits über die küstennahen Straßen ins Landesinnere gepeitscht. Es gilt: Auto fahre nur noch der, der muss
15.38 Uhr: Bank setzt Verspätungszinsen aus
Vor „Sandy” werden sogar die nicht gerade für ihre Großzügigkeit bekannten New Yorker Banken weich: Die Chase Manhattan Bank hat die Verspätungszinsen für ihre Kunden ausgesetzt – damit die während des Sturms bloß nicht vor die Tür müssen. In den USA zahlt man statt per Überweisung in der Regel noch mit Schecks, die verschickt oder zur Bank gebracht werden müssen.
„Wir wollen Ihnen helfen, den Sturm so gut es geht zu überstehen”, hieß es am Montag in einer Mitteilung an alle Kunden. Deshalb könnten Ausstände bis zum Mittwoch ignoriert werden. „Bis zum Donnerstagabend bringen Sie ihr Konto bitte wieder in Ordnung.”
15.22 Uhr: „HMS Bounty“: 14 Menschen gerettet!
Die US-Küstenwache hat 14 Menschen von dem Großsegler „HMS Bounty“ gerettet. Zwei Mitglieder der Mannschaft würden noch vermisst, teilten die Rettungskräfte am Montag mit. Rund 200 Kilometer vor der Küste von North Carolina sei das Schiff laut Angaben der Rederei in Seenot geraten.
15.17 Uhr: Mindestens sechs Franzosen in Karibik vermisst
Die Männer seien mit einer Freizeitjacht zwischen den Inseln Martinique und Dominica unterwegs gewesen, sagte das Verkehrsministerium in Paris. Seit Sonntagabend fehle von ihnen jede Spur. Wegen „Sandy” gäbe es in der Region einen hohen Wellengang. An der Suchaktion beteilige sich auch ein Flugzeug des Zolls.
15.11 Uhr: „Ein Baum ist schon durch den Gartenzaun gekracht!“
BILD-Leserin Beate Reiter wohnt in New Jersey und erlebt die ersten Ausläufer des Monster-Sturms am eigenen Leib: „Momentan heftigster Regen und Windböen. Der Baum des Nachbarn ist schon vor zwei Stunden durch den Gartenzaun gekracht – dabei ist der eigentliche Sturm noch 12 Stunden weg!“
14.41 Uhr: Ob Klebeband da reicht?
Sandsäcke an den Küsten, mit Holz vernagelte Fensterfronten in der Innenstadt – Ed Kuroscz hingegen scheint Sturm „Sandy“ gelassen entgegen zu blicken: Für ihn tut's handelsübliches Isolierband.
14.11 Uhr: Wieso heißt „Sandy“ überhaupt „Sandy“?
Die Benennung von tropischen Stürmen gibt es – ähnlich wie bei Tiefs und Hochs – zur besseren Kommunikation. Sowohl die Meteorologen als auch die Bevölkerung reden über das gleiche Druckgebilde. Beim Namen gibt es außerdem die Gleichberechtigung zwischen Männlein und Weiblein. Entsprechende Namenslisten werden in alphabetischer Reihenfolge abgearbeitet.
14.02 Uhr: Mit Holz gegen den Hurrikan
Egal ob Supermärkte oder Buchhandlungen – Händler in der Millionen-Metropole New York vernageln die Fensterfronten ihrer Geschäfte mit Holzplatten. Die erwarteten starken Winde könnten kleinste Teile zu pfeilschnellen Geschossen machen.
13.57 Uhr: Rettet „Sandy“ Obama?
US-Präsident Barrack Obama will sich ganz dem Krisenmanagement widmen und hat seine Teilnahme an den nächsten Wahlkampfveranstaltungen abgesagt. Als „Commander-in-Chief“ könne sich der Präsident dabei gegenüber Herausforderer Mitt Romney profilieren.
13.46 Uhr: Google-Präsentation platzt
Google hat die für heute in New York geplante Pressekonferenz zu neuen Nexus-Produkten abgesagt. Das Event sollte im Hafen der Stadt stattfinden – und somit innerhalb einer behördlich angeordneten Evakuierungszone. Unglücklicher kann die Wahl des Standortes wohl nicht ausfallen…
13.39 Uhr: Wegen Monstersturm: US-Websites schaffen Paywall ab
Gleich mehrere US-Online-Portale bieten den Amerikanern Rund-um-die-Uhr-Informationen und fahren sogar ihre „Bezahlschranken", die sogenannten Paywalls herunter - damit jeder Betroffene sich sofort und kostenlos informieren kann! New York Times und Wall Street Journal gaben via Twitter bekannt, die Dienste auch in den kommenden Tagen kostenlos zur Verfügung zu stellen.
13.36 Uhr: Sind Sie gerade in New York oder Washington?
Berichten Sie uns von Ihren Beobachtungen und Erlebnissen!
13.30 Uhr: Dreimaster gerät wegen Hurrikan „Sandy” in Seenot
Wegen des Hurrikans „Sandy” ist ein Dreimaster vor der Küste des US-Bundesstaates North Carolina in Seenot geraten. Die 17 Besatzungsmitglieder der „HMS Bounty”, ein Nachbau des legendären Schiffs aus dem 18. Jahrhundert, sei am Montag mit Überlebensanzügen und Rettungswesten in zwei Rettungsboote gestiegen, teilte die US-Küstenwache mit. Nun solle schnellstmöglich eine Rettungsaktion starten.
13.05 Uhr: 300 bis 400 Liter Regen pro Quadratmeter
Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach: „Nach Computerberechnungen könnte es bis Mittwoch 300 bis 400 Liter pro Quadratmeter regnen. Und das in einem Gebiet mit Städten wie Washington, Philadelphia, Boston und der Millionen-Metropole New York.“
12.08 Uhr: „Sandy“ schon größer als Texas
Sturm „Sandy“ ist bereits auf einen Durchmesser von 1500 Kilometer angewachsen – das ist bereits die eineinhalbfache Größe von Texas, des zweitgrößten Bundesstaates der USA. Das große Problem: Solange der Hurrikan nicht auf Land trifft, wächst er weiter!
10.29 Uhr: Hurrikan „Sandy“ im NASA-Satelliten-Video
Satelliten-Bilder der NASA zeigen das ganze Ausmaß der Bedrohung: Sturm „Sandy“ nähert sich der Ostküste der USA.
10.23 Uhr: Dutzende Flüge aus Deutschland gestrichen
Deutsche Fluggesellschaften strichen bereits Dutzende Flüge mit Zielort US-Ostküste. 15 Lufthansa-Flüge, die von Frankfurt, München und Düsseldorf aus an die Ostküste der USA gehen sollten, fallen am Montag und Dienstag aus. Auch Air Berlin setzt zwei Flüge aus Düsseldorf und Berlin und die jeweiligen Rückflüge aus. Weitere Streichungen sind wahrscheinlich.
10.11 Uhr: Hamsterkäufe in New York
Bereits am Wochenende wurden Supermärkte in New York regelrecht leergeräumt. Die Behörden hatten die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich mit Wasser und Nahrungsmitteln einzudecken.
09.58 Uhr: New York steht still
Angst vor dem Monster-Sturm: In New York ordnete Bürgermeister Michael Bloomberg die Evakuierung von 375 000 Menschen aus niedrig gelegenen Stadtteilen an – befürchtet wird, dass eine etwa drei Meter hohe Welle die Stadt treffen könnte. Es herrscht Fahrverbot für Busse und Bahnen. Der Flugverkehr wurde zum größten Teil eingestellt, rund 7600 Flüge wurden nach Angaben des Internetdienstes FlightAware bislang gestrichen. Der Handel an der Wall Street ist ebenfalls betroffen und wurde für Montag ausgesetzt – erstmals seit 27 Jahren. Wenige Tage vor der Präsidentenwahl sagten sowohl Präsident Obama als auch Herausforderer Mitt Romney Wahkampftermine in New York ab.