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Offline RoterTeufel

Jagd auf Schlecker-Schnäppchen beginnt
« em: 04/06/2012, 18:41 »
 
+++ Wirtschaftsticker +++
Jagd auf Schlecker-Schnäppchen beginnt


Lufthansa verkauft Bordverpflegung +++ Spanien will nicht unter den Rettungsschirm +++ Kein Stellenabbau bei Schlecker-Töchtern +++ Dax rutscht unter magische Marke +++ Bestechung bei Daimler

TOPMELDUNG – Jagd auf Schlecker-Schnäppchen beginnt: Nach dem endgültigen Aus für Schlecker startet die insolvente Drogeriekette diesen Freitag ihren Ausverkauf. In jedem noch geöffneten Laden werde es anfangs Rabatte zwischen 30 und 50 Prozent auf das gesamte Sortiment geben, sagte ein Sprecher der Insolvenzverwaltung.

Die Filialen sollen entsprechende Werbehinweise etwa für ihre Schaufenster rechtzeitig vor Freitag erhalten. Die anfänglichen Preisnachlässe werden dann dem Plan zufolge schrittweise gesteigert. Der genaue Zeitraum dafür stehe aber noch nicht fest. Das endgültige Schließen der Läden richte sich nach dem jeweiligen Erfolg des Abverkaufs, es solle aber auch ein endgültiges Datum für das Aus aller am Ende noch geöffneten Geschäfte geben. Am Wochenende war dabei von Ende Juni die Rede gewesen. Wie weit die Rabatte auf die letzten Waren am Ende reichen könnten, sagte der Sprecher nicht.

Wall Street verunsichert: Die Zuspitzung in der Euro-Schuldenkrise und die weltweit eingetrübten Konjunkturaussichten sorgen auch an der Wall Street weiter für Verunsicherung. Die US-Börsen starteten wenig verändert in die Woche. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte in den ersten Minuten 0,1 Prozent höher mit 12.126 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,2 Prozent auf 1280 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,4 Prozent auf 2758 Stellen. Neue Wirtschaftsdaten aus den USA wurden gegen 16.00 Uhr (MESZ) erwartet. Dann standen die Auftragseingänge in der Industrie für April zur Veröffentlichung an.

Portugal erspart sich EU-Geld: Portugal hat weitere Auflagen seiner internationalen Geldgeber erfüllt und bekommt deshalb die nächste Tranche aus dem Rettungspaket. EU-Kommission und Internationaler Währungsfonds (IWF) bescheinigten dem Land Fortschritte bei der Umsetzung ihrer Vorgaben. Die Haushaltsziele des hoch verschuldeten Staates seien ehrgeizig, aber erreichbar, erklärte die Troika von EU, IWF und Europäischer Zentralbank (EZB) nach der vierten vierteljährlichen Überprüfung des Programms. Portugals Finanzminister Vitor Gaspar beteuerte, die Auflagen weiter umzusetzen, räumte aber ein: „Es gibt beträchtliche interne und externe Risiken.”

Auto-Absatz bricht ein: Die Auto-Absatzkrise in Europa hat jetzt auch Deutschland erreicht. Im Mai brach die Zahl der Pkw-Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,8 Prozent auf 390 000 ein. Das teilte das Kraftfahrt-Bundesamt mit. Im April war der deutsche Automarkt dagegen noch um drei Prozent gewachsen. In den ersten fünf Monaten zusammen liegt der deutsche Pkw-Markt damit mit 1,34 Millionen Stück nur noch um 0,3 Prozent im Plus.

Korruption bei Daimler: Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Ermittlungen gegen Daimler-Mitarbeiter sowie einen Verantwortlichen des Filterherstellers Weis Industries wegen Bestechung beziehungsweise Bestechlichkeit eingeleitet. „Die Daimler-Mitarbeiter haben die Firma bevorzugt vor anderen Mitbewerbern, obwohl die anderen Firmen teilweise billiger waren und auch gute Angebote abgaben”, sagte eine Sprecherin der Behörde. Auch gegen die Ehefrau eines Beschuldigten werde ermittelt. Damit bestätigte sie einen Medienbericht vom Wochenende.

Zudem sollen die Beschuldigten Aufträge überteuert abgerechnet haben. Eine Daimler-Sprecherin sagte, das Unternehmen habe einen Hinweis auf Unregelmäßigkeiten erhalten. Als dieser sich erhärtet habe, habe Daimler Anzeige erstattet. Ein Ende des Ermittlungsverfahrens ist laut der Sprecherin der Staatsanwaltschaft noch nicht abzusehen.

Rossmann ruft Haartrockner zurück: Die Drogeriemarktkette Rossmann ruft mehrere Haartrockner der Marke „Ideenwelt” wegen Brandgefahr zurück. Dabei handelt es sich um alle Geräte mit den Modellnummern LD-035 beziehungsweise LD-035-B sowie der EAN-Nummer 4305615100791. Die Geräte können sich auch im ausgeschalteten Zustand, wenn der Netzstecker in der Steckdose bleibt, erhitzen. Die Rückrufaktion sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Dax rutscht unter 6000 Punkte: Der Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt geht weiter: Der Dax fiel heute erstmals seit Januar wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 6000 Punkten. Auch an anderen europäischen Börsen ging es zeitweise bergab. An den Rohstoffmärkten gerieten die Preise für Öl und Kupfer ins Rutschen. Börsianer machten für die Talfahrt Konjunktursorgen sowie Ängste vor einer Eskalation der Euro-Schuldenkrise verantwortlich. „Die Stimmung am Markt ist untergalaktisch schlecht”, sagte ein Händler.

Mehr Umsatz mit E-Books: Die deutschen Buchhändler haben ihren Umsatz mit E-Books deutlich gesteigert. Die Lust auf digitale Bücher wachse stetig, sagte der Geschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Alexander Skipis. Im Jahr 2011 lag der Anteil am Gesamtumsatz laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung bei 1,0 Prozent, wie der Verein mitteilte. Dies entspreche einer Steigerung von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Jedoch rentiere sich das E-Book bisher nur für die wenigsten Buchhändler, sagte Steffen Meier vom Arbeitskreis Elektronisches Publizieren des Börsenvereins.

Ölpreis fällt: Der Ölpreis ist auf den niedrigsten Stand seit acht Monaten gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der für Europa wichtigsten Sorte Brent kostete am Vormittag an der Rohstoffbörse in London zeitweise weniger als 96 Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit dem 4. Oktober 2011, als ein Preis von 94,84 Dollar notiert worden war.

Yahoo und Facebook wollen Streit beenden: Der Patentstreit zwischen Yahoo und Facebook hat für viel Aufsehen in der Internet-Branche gesorgt, jetzt suchen die Unternehmen nach einer Einigung. Ein Deal könne in den nächsten Wochen stehen, schrieb das Blog „All Things Digital” am späten Sonntag. Im Gespräch sei unter anderem eine gegenseitige Lizenzierung von Patenten, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Dabei könne sich auch eine noch engere Integration der Dienste von Google und Facebook ergeben.

Axa-Gewinn bricht ein: Der Gewinn des Versicherers Axa Deutschland ist 2011 vor allem wegen Abschreibungen auf Griechenland-Papiere um ein Drittel eingebrochen. Das Konzernergebnis sank von 413 Millionen Euro im Vorjahr auf 273 Millionen Euro, wie die Axa Konzern AG mitteilte. Maßgeblich dafür waren den Angaben zufolge Abschreibungen auf den Aktien- und Rentenbestand aufgrund der angespannten Lage auf den internationalen Kapitalmärkten.

Portugal stützt Banken: Nach Spanien muss jetzt auch Portugal die Banken mit staatlichen Mitteln stützen. Die drei Institute Banco Comercial, Banco BPI und Caixa Geral de Depositos SA sollen insgesamt rund 6,6 Milliarden Euro vom Staat erhalten. Dies teilte das Finanzministerium mit. Mit 3,5 Milliarden Euro geht der größte Teil an die Banco Comercial. Die Mittel stammen von der Europäischen Union bewilligten Finanzhilfen von insgesamt 78 Milliarden Euro - zwölf Milliarden Euro davon sind für die Stützung von angeschlagenen Banken vorgesehen. Die Institute brauchen das Geld um die neuen Kapitalvorgaben der Europäischen Union zu erfüllen.

Sony-Aktie schmiert ab: Die Aktie des Elektronikherstellers Sony ist zum ersten Mal seit 1980 unter die Marke von 1.000 Yen gefallen. Im harten Wettbewerb mit Apple und Samsung hat der Konzern in den vergangenen vier Jahren Verluste geschrieben - im Fernsehgeschäft waren es sogar acht Jahre. Ein starker Yen und Naturkatastrophen in Japan und Thailand trugen zu den Schwierigkeiten bei.

Euro stabilisiert sich: Der Euro hat sich zu Wochenbeginn etwas gefangen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2410 US-Dollar und damit geringfügig mehr als am Freitagabend. Nach schweren Kursverlusten in den vergangenen Wochen sprachen Händler von einer Stabilisierung. Ein Dollar war zuletzt 0,8058 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,2322 (Donnerstag: 1,2403) Dollar festgesetzt.

Zocker Kerviel geht in Berufung: Der wegen Milliardenveruntreuung verurteilte frühere französische Börsenhändler Jérôme Kerviel geht in die Berufung. Sein früherer Arbeitgeber – die Großbank Société Générale – muss ab Montag beweisen, dass ihr jahrelange hochriskante Spekulationsgeschäfte ihres Ex-Mitarbeiters verborgen geblieben sind. Der bis zum 28. Juni terminierte Prozess begann unter großem Medieninteresse in Paris.

Kein Stellenabbau bei Schlecker-Töchtern: Der Münchner Finanzinvestor Dubag will nach einem Kauf der Schlecker-Firmen Ihr Platz und Schlecker-XL keine Stellen streichen. „Im Gegenteil, wir wollen den Mitarbeiterstamm aufbauen”, sagte Dubag-Vorstand Michael Schumann der Münchner Zeitung „tz”. Sowohl die Ihr-Platz-Firmenzentrale in Osnabrück als auch die Filialen sollten personell gestärkt werden. Schumann rechne damit, dass die Schlecker-Gläubiger wie auch das zuständige Insolvenzgericht Ulm der Übernahme kurzfristig zustimmen werden. Der Ihr-Platz-Insolvenzverwalter Werner Schneider hatte der „Neuen Osnabrücker Zeitung” vom Samstag gesagt, dass er eine Zustimmung für sehr wahrscheinlich halte. Dubag wolle dann die etwa 340 Schlecker-XL-Geschäfte mit ihren 1110 Beschäftigten dem Ihr-Platz-Filialnetz mit 490 Läden und 3990 Mitarbeitern hinzufügen.

Lufthansa verkauft Tochterfirma für Bordverpflegung: Die Lufthansa plant einem Zeitungsbericht zufolge den Verkauf der Catering-Tochter LSG Sky Chefs und des Bereichs IT Services. Besonders fortgeschritten sind offenbar die Verkaufspläne für den Bordverpfleger LSG, berichtete die „Financial Times Deutschland”. Spätestens 2013 sollen in einem ersten Schritt 49 Prozent der Anteile abgegeben werden, idealerweise an einen strategischen Partner aus der Catering-Branche. LSG setzte den Angaben zufolge 2011 mit fast 30 000 Mitarbeitern 2,3 Milliarden Euro um und gilt als Weltmarktführer.

Tokio-Börse im Minus: Die Börse in Tokio hat am Montagvormittag angesichts gestiegener Sorgen um die Weltwirtschaft deutliche Verluste erlitten. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte notierte zur Handelsmitte ein Minus von 169,18 Punkten oder 2,0 Prozent beim Zwischenstand von 8271,07 Punkten. Der breit gefasste Topix büßte bis dahin 14,51 Punkte oder 2,05 Prozent auf den Stand von 694,42 Zählern ein und fiel damit erstmals seit mehr als drei Jahren wieder unter die 700er Marke.

Spanien will keinen Rettungsschirm: Das Euro-Krisenland Spanien will trotz seiner schweren Finanz- und Bankenkrise nicht unter den europäischen Rettungsschirm fliehen. Das bekräftigten Regierungskreise am Sonntag, wie der spanische Rundfunk RNE berichtete. In Madrid wurde zudem ein „Spiegel”-Bericht zurückgewiesen, wonach Bundeskanzlerin Merkel und Bundesfinanzminister Schäuble die Spanier zum Griff nach Hilfen drängen. Anders als vom „Spiegel” berichtet übten Merkel und Schäuble in Gesprächen mit ihren spanischen Amtskollegen keinen Druck auf Madrid aus, Milliardenhilfen des Rettungsschirm EFSF in Anspruch zu nehmen, berichtete RNE. Dagegen berichtete das Magazin, nach Einschätzung Berlins sei Spanien allein nicht mehr in der Lage, die Schieflage seiner Banken zu beheben.

China will Reformen in der Euro-Zone sehen: China hat seine Unterstützung der Euro-Zone im Kampf gegen die Schuldenkrise bekräftigt. Die zweitgrößte Volkswirtschaft werde auch künftig in Staatsanleihen aus der Währungsgemeinschaft und andere Vermögensanlagen investieren, sagte Zentralbank-Chef Zhou Xiaochuan der Zeitung „Chinese Business News”. Auch werde China weiter das Engagement des Internationalen Währungsfonds (IWF) und Investitionen in Infrastruktur-Projekte und Privatisierungsprogramme unterstützen. Allerdings: „Voraussetzung ist sicherlich, dass wir in diesen Ländern Reformen sehen, und dass sich diese Investitionen auszahlen”, sagte Zhou.
 

 



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