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Autor Tópico: Bischöfe wollen Vaterunser nicht neu übersetzen  (Lida 179 vezes)

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Offline RoterTeufel

 
Bischöfe wollen Vaterunser nicht neu übersetzen

Die Papst hatte im Dezember kritisiert, dass eine Passage aus dem Vaterunser nicht gut übersetzt sei und damit eine Debatte ausgelöst. Jetzt haben sich die katholischen Bischöfe in Deutschland gegen eine Neufassung der Übersetzung des Gebets ausgesprochen.

Nach einer Erörterung seien sie zu der Auffassung gelangt, dass die vorhandene Übersetzung beibehalten werden solle, teilte die Deutsche Bischofskonferenz am Donnerstag mit.

Die gängige Fassung sei nah am griechischen Wortlauts des Gebets, wie es das Matthäus- und das Lukasevangelium in ihren ältesten Fassungen überliefern. „Dem Anliegen von Papst Franziskus entsprechend“ solle aber verstärkt darauf gesetzt werden, den Hintergrund der Vaterunser-Bitte in Gesprächen, Diskussionen und Texten zu verdeutlichen.

In der Diskussion geht es um die Gebetsbitte „Und führe uns nicht in Versuchung“.

Papst Franziskus hatte Anfang Dezember in einem Interview gesagt, es sei nicht Gott, sondern Satan, der den Menschen in Versuchung führe. Die Übersetzung „Lass mich nicht in Versuchung geraten“ träfe es daher besser.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hatte bereits deutlich gemacht, dass er keine Notwendigkeit für eine Veränderung sehe.

Die französischen Bischöfe hingegen beschlossen eine Änderung der Übersetzung: Statt der bisherigen Formulierung im Französischen (etwa: „Und unterwirf uns nicht der Versuchung“) soll es ab dem ersten Advent heißen: „Lass uns nicht in Versuchung geraten“.

Dies führte zunächst nur in der Schweiz zu Diskussionen, wo nun im deutschsprachigen Teil eine andere offizielle Formulierung existiert als im französischsprachigen.

Bild Zeitung
 

 



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