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..:: Deficiente-Forum - Internacional ::.. => Deutsch => Noticias Internacionais => Nachrichten => Tópico iniciado por: RoterTeufel em 03/04/2012, 18:34

Título: Opel-Absatz bricht dramatisch ein
Enviado por: RoterTeufel em 03/04/2012, 18:34
+++ Wirtschaftsticker +++
Opel-Absatz bricht dramatisch ein


Burger King macht jetzt auf gesund! +++ Rekordjahr für Bus und Bahn +++ Dax legt Verschnaufpause ein +++ Google und Oracle vor Prozess

TOPMELDUNG – Opel-Absatz bricht dramatisch ein: Der angeschlagene Autohersteller verkaufte im März 12,3 Prozent weniger Neufahrzeuge, während der Gesamtmarkt um 3,4 Prozent zulegte. Das geht aus den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes hervor, die heute in Flensburg veröffentlicht wurden. Im Februar hatte das Minus von Opel erst bei vier Prozent gelegen. Im ersten Quartal verloren die Rüsselsheimer 9,2 Prozent im Heimatmarkt, der etwa ein Viertel des Opel-Gesamtabsatzes ausmacht. Opel verkaufte 2011 insgesamt ein Fünftel weniger Autos als im Vorjahr und verbuchte einen Verlust von 523 Millionen Euro.

Dax gönnt sich Verschnaufpause: Anleger zwischen Hoffen und Bangen: Während die Konjunktursignale aus China und den USA zuletzt wieder zuversichtlicher stimmten, sorgen die Daten aus der Euro-Zone regelmäßig für schlechte Laune. Entsprechend schwankungsanfällig zeigt sich auch der Dax, der heute 0,3 Prozent schwächer bei 7038 Punkten notierte - nach einem satten Plus von 1,6 Prozent zum Wochenauftakt. „Es gibt einfach keine richtige Kontinuität, die Anleger wissen nicht, worauf sie setzen sollen,” sagte ein Händler. „Geht es mit der weltweiten Konjunktur nun bergauf oder doch eher bergab?”

Q-Cells stellt Insolvenzantrag: Der einst weltgrößte Solarzellenhersteller Q-Cells hat beim Amtsgericht in Dessau-Roßlau die Insolvenz beantragt. Das teilte eine Sprecherin des Gerichts mit. „Die Unterlagen wurden eingereicht”, sagte sie. Nähere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Q-Cells hatte den Gang zum Insolvenzrichter am Vortag angekündigt. Das Unternehmen ist hoch verschuldet und beschäftigt noch rund 2200 Menschen in Deutschland und Malaysia. Von der Firma selbst war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

Benzin-Preis verharrt auf Rekord-Niveau: Keine Entspannung bei den Spritpreisen: Heute verharrte der Preis für die wichtigste Sorte Super E5 bei 1,71 Euro. Biobenzin Super E10 kostete 1,68 Euro pro Liter, Diesel lag bei 1,52 Euro, wie Sprecher der Mineralölindustrie am Dienstag in Hamburg mitteilten.

Athen verlängert Frist für Anleihen: Griechenland hat die Umtauschfrist für Anleihen unter internationalem Recht abermals verlängert. Investoren könnten nun bis zum 18. April entscheiden, ob sie ihre alten Papiere im Rahmen des Schuldenschnitts gegen niedriger verzinste neue tauschen, wie die griechische Regierung mitteilte. Erst vergangene Woche hatte Athen die Frist bis zum 4. April verlängert. Insgesamt geht es um 36 Bonds im Volumen von etwa 29 Milliarden Euro. Offenbar stellen sich etliche Gläubiger quer.

Deutsche Bahn kauft 42 Regionalzüge: Die Deutsche Bahn hat 42 Regionalzüge für insgesamt 215 Millionen Euro bestellt. 28 Züge im Wert von 140 Millionen Euro soll der französische Technologiekonzern Alstom liefern, 14 Züge im Wert von 75 Millionen Euro das Berliner Unternehmen Stadler Pankow, wie die Bahn mitteilte. Die Züge sollen demnach ab Ende 2014 in Nordrhein-Westfalen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VVR) und im Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) zum Einsatz kommen.

Burger King greift mit gesundem Essen an: Mit neuen Salaten und frisch zubereiteten Fruchtsäften will Burger King mehr Kunden in seine Restaurants in den USA locken. Insgesamt zehn neue Gerichte stehen ab Montag bei Burger King auf der Speisekarte, wie Nordamerika-Chef Steve Wiborg in der Zeitung „USA Today” ankündigte. Zudem sollen die mehr als 3500 Restaurants in den kommenden drei Jahren nach und nach umgestaltet und so gemütlicher werden. „Es ist die größte Umstellung in der Geschichte des Unternehmens”, sagte Wiborg, „die größte Investition innerhalb eines Jahres”.

Rekordjahr für Bus und Bahn: Jeder Bundesbürger ist im vergangenen Jahr durchschnittlich 134 Mal mit Bus und Bahn gefahren. Die Zahl der Fahrten stieg dank des Wachstums im Nahverkehr um 0,5 Prozent auf den Rekordwert von 10,9 Milliarden, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Otto steigert Umsatz: Der weltweit agierende Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group hat den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr noch einmal leicht gesteigert. Der Gewinn habe sich jedoch unterdurchschnittlich entwickelt, teilte das Unternehmen mit.

Verbraucher reagieren auf Benzinpreis-Schock: Der Höhenflug bei den Benzinpreisen veranlasst viele Verbraucher zum Umdenken. So achten angesichts der Rekordstände an den Zapfsäulen zwei Drittel auf einen möglichst spritsparenden Fahrstil, wie aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins „Stern” hervorgeht. Vier von zehn Befragten erklärten zudem, derzeit auch öfter das Auto stehen zu lassen.

Automarkt zieht wieder an: Der deutsche Automarkt ist im März aus dem Winterschlaf erwacht. Mit rund 339 000 Pkw wurden im vergangenen Monat 3,5 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahresmonat neu zugelassen, wie der Branchenverband VDIK mitteilte. Im ersten Quartal wurden damit mehr als 773 000 Neuwagen zugelassen, 1,4 Prozent mehr als Vorjahreszeitraum. Knapp die Hälfte der Autokäufer entschieden sich für ein Auto mit Dieselantrieb.

Sparer verschenken Milliarden: Sparer verschenken jedes Jahr hochgerechnet rund eine Milliarde Euro, weil sie ihr Geld auf dem Sparbuch statt auf einem Tagesgeld-Konto anlegen. Guthaben auf dem Sparbuch brachen von Anfang 2002 bis Ende 2011 im Schnitt 0,99 Prozent Zinsen, auf Tagesgeld-Konten gab es im selben Zeitraum im Schnitt 1,98 Prozent, wie eine Berechnung des Finanzexperten Udo Keßler für die „Süddeutsche Zeitung” ergab. Zusammengerechnet belaufen sich die entgangenen Zinseinnahmen in den untersuchten zehn Jahren demnach auf 10,6 Milliarden Euro.

Konzerne belohnen Mitarbeiter-Tipps: Pfiffige Mitarbeiter helfen den großen Konzernen hierzulande regelmäßig, Millionen von Euro einzusparen - und als Lohn für diese guten Vorschläge winken den Ideengebern satte Prämien. Für die großen Firmen geht es jedes Jahr um viele Millionen Euro mögliche Gewinnverbesserung. Aus Sicht der Mitarbeiter ist bei der Belohnung manchmal ein Jahresgehalt und mehr drin. Manche Firmen stellen für clevere Tipps sechsstellige Summen in Aussicht. Die üppigen Sonderzahlungen sind nur fair: Denn nicht selten legt schon eine einzige Idee millionenschwere Sparmöglichkeiten offen. Die Betriebe haben das längst bemerkt und werben mit einem umfangreichen Ideenmanagment gezielt um Vorschläge.

Gewinn-Einbruch bei Deka-Bank: Die Euro-Schuldenkrise hat den Gewinn der Dekabank 2011 drastisch geschmälert. Das wirtschaftliche Ergebnis sackte im Vergleich zu dem von Sondereffekten geprägten Rekordjahr 2010 um fast 60 Prozent auf 383,1 Millionen Euro ab, wie der Fondsdienstleister der Sparkassen mitteilte. Damit verfehlte das Institut nicht nur seine eigene Prognose von rund 400 Millionen bis 500 Millionen Euro, sondern lieferte auch das zweitschlechteste Ergebnis seit 2006, als HSH-Nordbank-Manager Franz Waas das Ruder übernahm.

Staatshilfe für Q-Cells? Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) hält staatliche Hilfen für den zahlungsunfähigen Solaranlagen-Bauer Q-Cells für möglich. „Wenn es bei Q-Cells die Chance zur Restrukturierung gibt, sollte man sie nutzen”, sagte der Landesminister der „Mitteldeutschen Zeitung”. Dabei sei zwar in erster Linie das Unternehmen selbst gefordert. Die Landesregierung sei aber gesprächsbereit, „was mögliche Hilfen angeht”. Denkbar seien etwa „Förderung, steuerliche Aspekte oder auch Bürgschaften”.

Börsen in Asien überwiegend im Plus: Ein positive Bewertung der US-Produktionsdaten hat die Börsen in Asien heute beflügelt. Der Hongkonger Hang-Seng-Index stieg um 0,5 Prozent auf 20 634,58 Punkte, während der südkoreanische Kospi-Index um 0,9 Prozent auf 2047,14 Punkte zulegte. Der australische Leitindex S&P/ASX 200 gewann 0,3 Punkte hinzu und pendelte sich bei 4343,20 Punkten ein. Allerdings fiel der japanische Nikkei-Index um 0,4 Punkte auf 10 068,19 Punkte. Hintergrund war der erstarkende Yen und die daraus resultierende Belastung für die exportorientierte japanische Wirtschaft.

Google und Oracle vor Prozess: Der Patentstreit zwischen Google und Oracle läuft wohl auf einen Gerichtsprozess hinaus, der am 16. April beginnen soll. Die beiden US-Technologie-Giganten sollten sich auf ein Verfahren vorbereiten, entschied der zuständige Richter. In dem Streit geht es um das Betriebssystem Android, das in Smartphones und Tablet-Computern eingesetzt wird und mit dem Google zu einer immer stärkeren Konkurrenz für Apple wird. Oracle wirft Google vor, bei der Entwicklung wissentlich Patent- und Urheberrechte seiner Java-Software verletzt zu haben und fordert mehr als 1 Milliarde Schadenersatz. Google weist die Forderungen zurück.

Nyse Euronext legt Sparprogramm auf: Der transatlantische Börsenkonzern Nyse Euronext will seinen Gewinn mit einem Sparprogramm in die Höhe schrauben. Ab 2014 sollen die Kosten pro Jahr um 250 Millionen Dollar niedriger ausfallen, kündigte Finanzchef Michael Geltzeiler an. Die Harmonisierung technischer Systeme zwischen den Handelsplattformen soll allein pro Jahr 90 Millionen Dollar einbringen. Das Unternehmen muss eine eigenständige Strategie verfolgen, weil Kartellbehörden den geplanten Zusammenschluss mit der Deutschen Börse verweigerten.