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Autor Tópico: Wo guckt Steinmeier die ganze Zeit hin?  (Lida 176 vezes)

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Offline RoterTeufel

Wo guckt Steinmeier die ganze Zeit hin?
« em: 26/12/2017, 17:36 »
 
Wo guckt Steinmeier die ganze Zeit hin?

Ein Detail an der Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten war dieses Jahr schräg! Wer es einmal gesehen hat, kann nicht mehr weggucken.

Die Fernsehansprache beginnt wie gewohnt: Die Zuschauer sehen den Amtssitz, das Schloss Bellevue, von außen. Dann wird der Bundespräsident eingeblendet.

Frank-Walter Steinmeier (61) steht neben einem Weihnachtsbaum mit echten Kerzen, auf der anderen Seite eine Flagge mit Bundesadler. Er steht vor einer offenen Tür, im Hintergrund ein Kronleuchter.

Steinmeier, der seit März 2017 Bundespräsident ist, beginnt seine erste Weihnachtsansprache mit tiefer, ruhiger Stimme. Er spricht langsam, freundlich und staatsmännisch. Um seinen Sätzen Gewicht zu verleihen, schlägt er die Hände auf. Alles normal, aber …

Wo guckt der Bundespräsident eigentlich hin?!

„Die Ruhe, die zu Weihnachten über das Land kommt, wenn die Geschäfte schließen, der Verkehr auf unseren Straßen weniger wird, Kinder, Eltern oder Großeltern vom Bahnhof abgeholt sind, … “

Je länger Steinmeier spricht, desto deutlicher wird es: In die Kamera schaut er jedenfalls nicht. Vielmehr blickt er deutlich daneben, vom Zuschauer aus gesehen nach unten rechts.

So geht das während der knapp acht Minuten langen Rede immer weiter: „Wir leben in einer Zeit, die uns beständig mit Unerwartetem konfrontiert (…) Wir sehnen uns nach Beständigkeit, wir sehnen uns nach Gewissheit. Aber wären wir Menschen nicht auch mutig und offen für das Unerwartete …“, sagt Steinmeier – doch wem?

Steinmeier hat seine Weihnachtsansprache vom Teleprompter abgelesen, der aber möglicherweise falsch platziert war. Nach zwei Minuten, als die Kamera an Steinmeier ranzoomt, wird es noch deutlicher. Während er von „Bürgerinnen und Bürgern“ und „Bürgermeistern“ spricht, die ihn „tief beeindruckt“ haben, guckt Steinmeier an den Bürgern vorbei.

„Ich habe auch Menschen kennengelernt, die nicht hinnehmen, dass Leere sich breitmacht – Menschen, die diese Stille wieder mit Leben füllen“, sagt der Bundespräsident und blickt scheinbar ins Leere.

Andere fanden, das Weihnachts-Video von Steinmeier sei was fürs Lehrbuch „Rhetorik vor der Kamera“: „Wer denkt, Fernsehen sei ganz einfach – vor die Kamera stellen und was sagen – der sollte sich die Weihnachtsansprache anschauen …“, schrieb Markus Preiß.

Am Ende seiner Rede sagt Steinmeier: „An alle, die heute in unserem Land den besonderen Moment dieses Festes erleben. Lassen Sie uns aufeinander Acht geben! Meine Frau und ich wünschen Ihnen eine friedliche und frohe Weihnachtszeit.“

Bild Zeitung
 

 



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