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Offline RoterTeufel

Merkel schaltet sich bei Schlecker ein
« em: 30/03/2012, 16:39 »
 
+++ Wirtschaftsticker +++
Merkel schaltet sich bei Schlecker ein


Schuhkette Leiser vor der Pleite +++ Aus für Commerzbank-Tocher +++ Blackberry gibt Privatkundengeschäft auf +++ Dax klettert wieder +++ Griechen wollen 3. Rettungspaket

TOPMELDUNG – Merkel schaltet sich bei Schlecker ein: In die Diskussion über Unterstützung für die Beschäftigten der insolventen Drogeriekette Schlecker hat sich erstmals Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeschaltet. Bei der Hilfe für gekündigte Mitarbeiter sieht die CDU-Vorsitzende die Arbeitsagentur in der Pflicht. Wichtig sei jetzt, die Menschen zu unterstützen, die „in einer sehr schweren und für sie bedrückenden Situation” seien, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Die Bundesagentur für Arbeit stehe dafür bereit.

Für die gekündigten Schlecker-Beschäftigten gebe es Aussichten, in der Branche eine neue Stelle zu finden. „Gekündigt zu werden, von Arbeitslosigkeit bedroht zu sein, das ist eine große Belastung”, sagte Seibert. „Diese Menschen brauchen und verdienen Hilfe.”

Eon-Manager wird EnBW-Chef: Eon-Manager Frank Mastiaux wird Chef des drittgrößten deutschen Stromkonzerns EnBW. Dies beschloss der Aufsichtsrat. Der 48-Jährige soll im Herbst die Nachfolge von Unternehmenschef Hans-Peter Villis antreten, der wegen mangelnder Unterstützung durch die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg das Handtuch geworfen hat. Das Land hält knapp die Hälfte der Anteile des nach dem beschlossenen Atomausstieg in die roten Zahlen geratenen Konzerns.

Schuhkette Leiser vor der Pleite: Die zur Augsburger Bahner-Gruppe gehörende Berliner Schuhhauskette Leiser hat Insolvenz angemeldet. Der Insolvenzantrag sei am 23. März eingereicht worden, teilte das Amtsgericht Augsburg mit. Betroffen von der Pleite sind nach Unternehmensangaben 1400 Beschäftigte in bundesweit rund 130 Filialen, vor allem in Augsburg und Berlin. Bislang verwaltet sich das Unternehmen nach Angaben des Gerichts noch selbst, es sei jedoch ein Sachverwalter eingesetzt worden, der das Insolvenzverfahren überwache. Leiser wurde 1891 in Berlin gegründet.

Steuer-Boom drückt Staatsdefizit: Der vom Aufschwung entfachte Steuerboom hat das deutsche Staatsdefizit 2011 deutlich gedrückt. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung gaben 12,4 Milliarden Euro mehr aus als sie einnahmen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Während die Einnahmen um 8,5 Prozent auf rund 1152 Milliarden Euro stiegen, legten die Ausgaben nur um 1,9 Prozent auf rund 1164 Milliarden Euro zu. „Vor allem die Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben erhöhten sich”, schrieben die Statistiker. 2010 war das Haushaltsloch mit 68,3 Milliarden Euro noch deutlich größer gewesen.

Gesetz gegen Internet-Kostenfallen: Verbraucher werden künftig besser vor Kostenfallen im Internet geschützt. Der Bundesrat machte am Freitag den Weg für eine Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuches mit dem Ziel frei, in Zukunft Täuschung oder Überrumpelung durch die unklare Gestaltung von Internetseiten zu verhindern.

Rettungsschirm wird aufgestockt: Die Eurogruppe hat sich am Freitag auf eine Stärkung ihrer Rettungsschirme auf maximal 800 Milliarden Euro geeinigt, wie die österreichische Finanzministerin Maria Fekter am Rande eines Treffens in Kopenhagen bekannt gab. 300 Milliarden Euro sind bereits ausgegeben oder verplant. An „frischem Geld” stünden damit 500 Milliarden Euro aus dem ESM zur Verfügung, sagte Fekter.

Dax erholt sich: Im Sog der positiven Vorgaben aus Übersee hat der deutsche Aktienmarkt seine Gewinne bis zum Mittag weiter ausgebaut. Zuletzt stand der Dax mit 0,98 Prozent im Plus bei 6942 Punkten. Der MDax rückte gezogen von sehr festen Notierungen bei Einzelwerten um 1,84 Prozent auf 10 726 Punkte vor, der TecDax kletterte um 0,92 Prozent auf 789 Punkte.

Aus für Commerzbank-Tocher: Das Aus der defizitären Commerzbank-Tochter Eurohypo ist besiegelt. Die EU-Kommission erlaubt Deutschlands zweitgrößter Bank, den angeschlagenen Immobilienfinanzierer unter strengen Auflagen größtenteils abzuwickeln. „Die neue Vereinbarung stellt sicher, dass die Eurohypo vom Markt verschwindet”, teilten die Wettbewerbshüter in Brüssel mit. Ursprünglich hatte die Kommission im Gegenzug für Staatshilfen während der Finanzkrise 2008/2009 einen Verkauf der Eurohypo bis Ende 2014 gefordert.

Blackberry-Hersteller RIM gibt Privatkundengeschäft auf: Der angeschlagene Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) zieht sich weitgehend aus dem Privatkundengeschäft zurück. Stattdessen wolle man sich auf die Firmenkunden konzentrieren, erklärte das kanadische Unternehmen. Die Versuche von RIM, auf dem Privatkundenmarkt Fuß zu fassen, scheiterten vor allem an der Beliebtheit der Smartphones von Apple und anderer Hersteller, die auf das Google-Betriebssystem Android setzten. Bei Geschäftskunden sind die Blackberry-Geräte dagegen weiterhin beliebt.

Dax erobert 6900-Punkte-Marke-zurück: Nach der schwächeren Tendenz der vergangenen beiden Tage hat der deutsche Aktienmarkt wieder zugelegt. Der Dax eroberte die Marke von 6900 Punkten zurück und nahm damit die freundlichen Vorgaben aus Übersee auf. Der deutsche Leitindex kletterte in der ersten Handelsstunde um 0,78 Prozent auf 6929 Punkte. Der MDax stieg um 1,34 Prozent auf 10 672 Punkte, und der TecDax legte um 0,76 Prozent auf 788 Punkte zu.

Schäuble: Bei 800 Mrd. ist Schluss! Deutschland und Finnland haben sich gegen eine Ausweitung des Kreditvolumens der Euro-Rettungsschirme auf knapp eine Billion Euro ausgesprochen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bekräftigte, die deutsche Position sei, das Kreditvolumen des geplanten Rettungsmechanismus ESM von 500 Milliarden Euro um die bereits vergebenen Mittel für Griechenland, Irland und Portugal zu ergänzen. Auf die Frage, ob die Kreditsumme zeitweise auch 940 Milliarden Euro betragen könne, sagte Schäuble vor dem Treffen der Eurogruppe in Kopenhagen, die Debatte über noch mehr Milliarden führe nur zu neuen Spekulationen und neuen Verunsicherungen. „Ich hoffe, dass es gelingt, diese Debatte mit dem Treffen heute zu beenden.” Auch die finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen sagte, ihre Regierung könne das debattierte Volumen von 940 Milliarden nicht mitmachen.

3. Rettungspaket für Griechenland? Der griechische Ministerpräsident Lucas Papademos schließt nicht aus, dass sein Land ein drittes Rettungsprogramm seiner Euro-Partner benötigen könnte. Zwar werde die Regierung in Athen alles daran setzen, um nicht auf weitere Hilfen angewiesen zu sein, sagte Papademos der italienischen Zeitung „Il Sole 24 Ore”. Allerdings könnte sich Griechenland in einer Situation wiederfinden, in der man weiterhin von den internationalen Finanzmärkten abgeschnitten sei, obwohl alle Reformen wie vereinbart umgesetzt worden seien. „Es ist einfach schwierig, die Marktbedingungen und Erwartungen für 2015 vorherzusagen.”

Führungswechsel bei Bosch: Im Machtzentrum von Bosch gibt es einen Führungswechsel. Neuer Chef des Technologiekonzerns wird der 55-jährige Volkmar Denner. Er löst zum 1. Juli Franz Fehrenbach (62) ab, der dann Vorsitzender des Aufsichtsrats wird. Fehrenbach wiederum folgt auf den langjährigen Aufsichtsratschef Hermann Scholl. Fehrenbach wird auch geschäftsführender Gesellschafter der mächtigen Robert Bosch Industrietreuhand KG. Darin liegen 93 Prozent der Stimmrechte und dort fallen die zentralen Entscheidungen.

Einzelhändler unzufrieden: Verbraucher in Deutschland bleiben angesichts steigender Energiepreise und der Staatsschuldenkrise beim Einkauf im Einzelhandel zurückhaltend. Im Februar sanken die Umsätze gegenüber dem Vormonat zum fünften Mal in Folge. Im Vergleich zum Januar 2012 ging der Branchenumsatz kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,2 Prozent und bereinigt um Preiserhöhungen (real) unerwartet deutlich um 1,1 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Von der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg um 1,2 Prozent gerechnet.

Google steigt in Tablet-Markt ein: Google will in Eigenregie Tablet-Computer verkaufen und macht damit Apples erfolgreichem iPad Konkurrenz. Der Internet-Konzern wolle dafür einen Online-Shop einrichten, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf informierte Personen. Die Tablets sollen demnach von aktuellen Partnern wie Samsung oder Asus gebaut und zum Teil unter dem Google-Markennamen angeboten werden.

Tokios Börse tendiert schwächer: Die Börse in Tokio hat am Freitagvormittag in Folge einer Festigung des Yen schwächer tendiert. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte fiel bis zur Handelsmitte um 15,81 Punkte oder 0,16 Prozent auf den Zwischenstand von 10 098,98 Punkten. Der breit gefasste Topix büßte bis dahin 1,12 Punkte oder 0,13 Prozent auf 856,62 Zähler ein.

Der Euro notierte zur US-Währung bei 1,3353-54 Dollar nach 1,3339-40 Dollar am späten Vortag.

USA planen Sanktionen wegen Airbus-Beihilfen: Im Dauerstreit zwischen den USA und Europa über Milliardenhilfen für die Flugzeugindustrie könnten die USA schon bald die nächste Runde einläuten. Die US-Regierung werde wohl bei der Welthandelsorganisation WTO darum ersuchen, dass sie Strafzölle auf europäische Waren erheben dürfe, verlautete aus Industriekreisen. Der US-Handelsbeauftragte werde den nächsten Schritt bald tun, hieß es. Die USA würden die WTO auffordern zu prüfen, ob die europäischen Regierungen ihre unrechtmäßigen Subventionen tatsächlich beendet hätten. Sollte das nicht der Fall sein, könnte das zu US-Sanktionen für Exporte aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und möglicherweise anderen EU-Mitgliedern führen.
 

 



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