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Autor Tópico: Mr Amazon hat das „Feingefühl eines Sklaventreibers“  (Lida 319 vezes)

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Angestellte rechnen mit Jeff Bezos (48) ab
Mr Amazon hat das „Feingefühl eines Sklaventreibers“


Statt Gehaltserhöhung gibts für die Mitarbeiter getragene Turnschuhe als Belohnung für gute Arbeit

Er ist einer der reichsten Menschen der Welt:

Jeff Bezos (48) ist „Mr. Amazon“, der Mann, der das Online-Shopping revolutionierte. Ein Buch gibt nun Einblicke in seine Geschäftspraktiken – und den Umgang mit seinen Mitarbeitern.

Die Bewertungen seiner Angestellten fällt unterschiedlich aus: Manche bewundern ihn, andere attestieren ihm ernsthafte Fehler.

„Jeff ist zweifellos ein brillanter Geschäftsmann mit einer starken Vision“, sagt Shel Kaphan, erster Angestellte von Bezos. „Zugleich kann er ein anspruchsvoller Mikromanager sein, für den zu arbeiten extrem anstrengend ist.“

Seine Führungsqualitäten sind umstritten. „Bezos treibt seine Mitarbeiter oft mit dem Feingefühl eines Galeerensklaventreibers an“, berichten Vertraute.

Einig sind sich alle: Er ist ein Visionär, der weiß, wie man ein zukunftsfähiges Unternehmen aufbaut.

Er kann inspirieren, anfeuern, aber auch ärgerlich werden und fürchterlich herumschimpfen. Ein ehemaliger Manager sagt, Bezos habe die unangenehme Angewohnheit, anderen mit der Hand vorm Gesicht herumzufuchteln, wenn er sie zum schweigen bringen wollte.

Insgesamt mag er seine Mitarbeiter offenbar am liebsten schweigsam. Auf den Vorschlag eines Managers, die Mitarbeiter sollten anfangen, mehr zu kommunizieren, sagte Bezos schlicht: „Nein. Kommunikation ist furchtbar.“

Auch Belohnungen fallen bei Mr. Amazon eher ungewöhnlich aus.

Statt Gehaltserhöhungen gibt es alte, getragene Nike-Turnschuhe für herausragende Leistungen.

„Bezos kam in mein Büro und hat sich tatsächlich vor mir verneigt“, erinnert sich der ehemalige Programmierer, Greg Linden. „Was man nie vergisst, ist diese Gefühl von Stolz. Ich war stolz, den schmuddeligen alten Schuh zu bekommen.“

Peri Hartman betont Bezos' Bemühen, seine Mitarbeiter zusammenzuhalten. Alle sollen an einem Strang ziehen. „Jeff hat eine sehr positive Einstellung zu seinen Mitarbeitern“, sagt der ehemalige Programmierer.

Er weiß, was er will.

Von Anfang an fordert der leidenschaftliche Tüftler robuste Computer-Infrastrukturen. Ein System, das mit dem rasanten Wachstum der Firma mithalten kann. „Er hatte eine Todesangst, dass wir haufenweise Kunden bekommen und sie wieder verlieren, weil das System nicht funktioniert oder nicht einfach genug ist“, sagt Hartman.

Er kann das große Ganze im Blick behalten und andererseits detailversessen bis zum Wahnsinn sein.

?SEINE FIRMA

Er hatte eine Idee, aber keinen Plan. 1995 startet der Finanzanalyst Bezos den Internetbuchhandel „Amazon.com“. Mit Kampfpreisen geht er in den neuen Markt, verkauft Bücher teils 40 Prozent unter dem eigentlichen Preis. Es ist ein Experiment, ein Wagnis – Bezos weiß: Er macht die nächsten Jahre keinen Gewinn. Sein Ziel: der größte Buchhandel der Welt. Sein Kunde soll König sein.

Viele zweifeln an seiner Geschäftsidee, aber der Star-Trek-Fan glaubt an sich und seine Vision. „Abgesehen von Bill Gates gibt es wohl nur wenige Leute, die über Jeffs technischen Verstand verfügen und ihn mit derart ausgefeilten Strategien und taktischem Instinkt einsetzen“, beschreibt ihn ein ehemaliger Kollege.

?SEIN VERMÖGEN

Beim Börsengang im Mai 1997 hat Amazon.com bereits einen Firmenwert von rund 429 Millionen Dollar. Bis zu dem Zeitpunkt hat das Unternehmen keinen Gewinn erwirtschaftet. Im vierten Quartal 2001 weist Amazon.com erstmals einen Nettogewinn von fünf Millionen Dollar aus. Nach über sechs Jahren.

Dass Bezos ein Gespür für erfolgreiche Geschäftsbereiche hat, hat er nicht nur mit der Gründung von Amazon.com bewiesen. „Es gibt eben einen Grund, weshalb er der einzige Geschäftsführer einer Dotcom-Firma ist, der immer noch hier ist“, sagt einer seiner Vertrauten.

Laut Wirtschaftsmagazin „Forbes“ (März 2012) beläuft sich das Privatvermögen des Amazon-Erfinders auf 18,4 Milliarden Dollar.

?SEINE FAMILIE UND SEIN LEBEN

Bezos wuchs bei seiner Mutter und seinem Stiefvater auf. Zu seinem biologischer Vater hat er keinen Kontakt. Sein Großvater war sein großes Vorbild und vererbte ihm seine Leidenschaft fürs Tüfteln. Seine Frau, MacKenzie Tuttle, lernte er bei D. E. Shaw kennen. Sie heirateten 1993 und haben vier Kinder. Drei eigene und ein adoptiertes Mädchen aus China. Über sein Privatleben ist kaum etwas bekannt. Er achtet penibel auf sein Image. Gilt bei manchem sogar als hinterlistig, weil er sich nicht in die Karten schauen lässt.

Erst Buchhandel, dann Supermarkt. Schon früh stand für Bezos fest: Es bleibt nicht bei Büchern. Bereits 1998 erweitert er sein Geschäftsfeld und vertreibt Musik-CDs. Es folgen Videos, Spielzeuge, Elektronik-Artikel, Computer-Software und Hardware. Inzwischen ist aus Amazon.com ein umfassendes Online-Einkaufserlebnis geworden.
 

 



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