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..:: Deficiente-Forum - Internacional ::.. => Deutsch => Noticias Internacionais => Nachrichten => Tópico iniciado por: RoterTeufel em 31/05/2012, 18:37
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+++ Wirtschaftsticker +++
VW und IG Metall einigen sich auf Tarifvertrag
Sorge um Europa drückt asiatische Aktienkurse +++ Handelsstreit zwischen China und den USA weitet sich aus +++
TOPMELDUNG – Volkswagen und IG Metall einigen sich auf Tarifvertrag: Volkswagen und die IG Metall haben für die 100.000 Beschäftigten des Autokonzerns in Westdeutschland ein Tarifergebnis erzielt. Das teilte das Unternehmen heute früh mit, nannte jedoch keine Einzelheiten. Über das Ergebnis wollten Unternehmen und Gewerkschaft um 11.00 Uhr auf einer Pressekonferenz in Hannover informieren. Die Arbeitnehmer hatten einen höheren Lohnaufschlag als in der Branche angestrebt. Für die 3,6 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektrobranche hatte die IG Metall mit den Arbeitgebern eine Tariferhöhung von 4,3 Prozent vereinbart - bei einer Laufzeit von 13 Monaten. Auf ein Jahr gerechnet liegt die Erhöhung damit knapp unter vier Prozent. VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh strebte bei VW eine Vier vor dem Komma an.
Sorge um Europa drückt asiatische Aktienkurse: Sorgen über ein mögliches Übergreifen der europäischen Schuldenkrise von Griechenland auf größere Volkswirtschaften wie Italien und Spanien haben heute die asiatischen Börsen ins Minus gedrückt. Der japanische Leitindex Nikkei gab um 1,9 Prozent nach und der Hang Seng in Hongkong sank um 1,4 Prozent auf 18.423,61 Punkte. Der südkoreanische Kospi verlor 1,3 Prozent auf 1.821,32 Zähler und der S&P/ASX 200 fiel um 1,1 Prozent auf 4.051 Punkte. Auch an den Börsen in China, Indonesien, Philippinen, Singapur und Taiwan gaben die Kurse nach.
Handelsstreit zwischen China und den USA weitet sich aus: Das US-Handelsministerium hat Stahltürme für Windkraftanlagen aus chinesischer Produktion mit einem vorläufigen Einfuhrzoll belegt. Wie bei anderen Produktgruppen zuvor - darunter Solarmodulen - argumentierte die US-Regierung am Mittwoch, dass die Preise wegen staatlicher Subventionen zu niedrig seien. Am Freitag hatte China Klage gegen die Strafzölle der USA auf Solarmodule und Stahlprodukte bei der Welthandelsorganisation WTO eingereicht. Die USA und China streiten sich seit Jahren in Handelsfragen. Daher hatten Beobachter die jüngsten US-Strafzölle auch als Retourkutsche gewertet. Denn China erhebt seit einigen Monaten sogenannte Anti-Dumping-Zölle für Autoimporte aus den USA.
Swiss Re verkauft Geschäftszweig in den USA: Der Rückversicherer Swiss Re verkauft in den USA sein Geschäft mit geschlossenen und zur Abwicklung bestimmten Lebensversicherungsbeständen. Nach Angaben der Gesellschaft übernimmt die Jackson National Life Insurance von Swiss Re die Admin Re Holding in den USA für 600 Millionen Dollar in bar. Einschließlich einer Pre-Closing-Dividende sollen Swiss 900 Millionen Dollar zufließen. Das Geschäft mit geschlossenen Lebensversicherungsbeständen in Großbritannien und Kontinentaleuropa wird weitergeführt.
Zahlreiche Bieter für Dexia-Vermögensverwaltung: Für die Vermögensverwaltung der angeschlagenen belgisch-französischen Bank Dexia gibt es Branchenkreisen zufolge eine Reihe von Interessenten. Unter anderem soll die britische Beteiligungsgesellschaft Permira sowie Finanzinvestoren und Versicherer aus den USA die Abgabe eines verbindlichen Gebotes erwägen, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch. Zu den möglichen Bietern würde die Affiliated Managers Group, Federated Investors und New York Life Insurance gehören. Dexia wolle mit dem Verkauf rund 750 Millionen Euro einnehmen. Die Trennung von der Vermögensverwaltung ist Teil eines umfangreichen Beteiligungsverkaufs, nachdem die Bank im Zuge der Finanzkrise in eine Schieflage geraten war und staatlich aufgefangen werden musste.