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Autor Tópico: „Der nächste Bayern-Trainer wird es schwer haben“  (Lida 390 vezes)

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Offline RoterTeufel

 
Holland-Legende Gullit
„Der nächste Bayern-Trainer wird es schwer haben“


BILD am FEIERTAG: Bayern war letztes Jahr im Champions-League-Finale. Jetzt hat der Klub noch mal für 70 Millionen Euro eingekauft. Gehört Bayern damit zu den Favoriten auf den Champions-League-Sieg?

Ruud Gullit (50): Bayern hat eine gute Mannschaft. Sie haben nicht viele Stars. Aber die Mannschaft ist gut zusammengestellt.

Wie bitte? Nicht viele Stars?

Lionel Messi und Cristiano Ronaldo sind Stars. Die sind doch von einem anderen Kaliber als Arjen Robben und Franck Ribéry.

Aber Jupp Heynckes hat Bastian Schweinsteiger auf eine Stufe mit den Barcelona-Stars Andres Iniesta und Xavi gestellt.

Das muss er doch auch. Das ist psychologisch sehr geschickt von ihm. Jeder Trainer redet seine Spieler stark. Bei Bayern gibt es ja auch viele außergewöhnliche Spieler, aber eben keine Stars. Und dabei bin ich ein Fan von Schweinsteiger. Er ist ein kluger Fußballer. Er macht Robben und Ribéry durch seine Pässe und seine Arbeit erst so gut.

Sie haben einmal in einem Interview über Arjen Robben gesagt, dass man sich nicht auf ihn verlassen könne, weil er zu oft verletzt ist.

Das stimmt. Er ist der beste Außenspieler Hollands. Aber immer wenn man ihn braucht, passiert irgendetwas. Sein Körper ist immer für eine negative Überraschung gut. Sein Körper ist komisch. Ihm passieren so oft blöde Dinge.

Bayern-Trainer Heynckes wird aller Voraussicht nach im Sommer aufhören. Wer wäre ein idealer Nachfolger aus Ihrer Sicht?

Weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass derjenige einen schweren Job hat. Beim FC Bayern gibt es zu viele Menschen mit Einfluss. Da haben so viele Menschen etwas zu sagen. Das macht es unglaublich schwer, Trainer dort zu sein. Das ist das große Problem beim FC Bayern.

Aber beim AC Mailand oder dem FC Chelsea gibt es doch auch einflussreiche Männer.

Nein. Nein. Nein. Bei Bayern gibt es Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge, Franz Beckenbauer. Da hat immer jemand eine Meinung, es gibt immer wieder Diskussionen. Bei Barcelona hört man so gut wie nie etwas vom Präsidenten. Bei Chelsea hört man auch nichts von Roman Abramovitsch über Sport oder Spieler. Natürlich haben die auch eine Meinung, Aber die vertreten sie nicht so vehement öffentlich. Da kann man einfacher als Trainer arbeiten. Hoeneß ist ein guter Typ. Er hat Bayern aufgebaut. Er hat Bayern stark gemacht. Aber es ist nicht leicht für Trainer, dort zu arbeiten.

Anfang der Neunziger Jahre standen Sie angeblich kurz vor einem Wechsel nach München. Ihrer damaligen Frau soll die Stadt nicht gefallen haben.

Das stimmt nicht. Ich liebe München. Wenn ich in Österreich zum Skifahren bin, mache ich immer einen Abstecher nach München. Bleibe hier für zwei Tage. Hoeneß hat damals als Manager alles richtig gemacht. Er hat gut verhandelt. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass München für mich richtig gewesen wäre. Die Mannschaft war im Umbruch. In England hatte ich eine bessere Chance für mich gesehen. Und ich hatte eine gute Zeit beim FC Chelsea.
 

 



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