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Autor Tópico: 6. Bayern-Sieg in Serie – aber... Sammer reicht's nicht  (Lida 273 vezes)

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6. Bayern-Sieg in Serie – aber... Sammer reicht's nicht

„Der beste Start bedeutet mir gar nichts. Du kannst heute mal versuchen, irgendwo in München auf einen Balkon zu rennen – da wird dir keiner was überreichen“

2:0 in Bremen. Tabellenführer Bayern marschiert weiter. Und die Konkurrenz muss bei diesen Zahlen zittern:

• Sechster Bundesliga-Sieg in Folge.

• Neunter Pflichtspielsieg in Serie.

• Bester Liga-Angriff (19 Treffer).

• Mit zwei Gegentoren die beste Liga-Abwehr (mit Düsseldorf).

Eine beeindruckende Bilanz. Aber einem ist das alles nicht gut genug?...

SAMMER REICHT´S NICHT!

Sportvorstand Matthias Sammer (45) übt nach der Partie schonungslos Kritik an der Leistung der Bayern. Und zeigt damit, wie hoch seine Ansprüche sind.

• Sammer über den Super-Start:

„Der beste Start bedeutet mir gar nichts. Du kannst heute mal versuchen, irgendwo in München auf einen Balkon zu rennen – da wird dir keiner was überreichen.“

Tatsache ist: Bayern ist in der vergangenen Saison (15 Punkte, 18:1-Tore) fast so gut gestartet wie in dieser. Die Meisterschaft schien nur noch eine Formsache zu sein. Am Ende holte wieder Dortmund die Schale. Das will Sammer verhindern.

• Sammer über die Leistung gegen Werder:

„Wir waren nicht richtig hellwach, wir waren nicht richtig gallig. Wir waren zu lätschern. Wir reden getrennt vom Ergebnis und der eigentlichen Leistung. Das Ergebnis hätte auch 0:0 sein können. Aber die Kritik über die Leistung wäre die gleiche gewesen. Wenn Spiel oder Training ist, muss die Laterne an sein. Aber richtig! Heute hat sie nur leicht geglimmt.“

Tatsache ist: Der FC Bayern ist in Bremen zwar überlegen, ist aber vor allem in der ersten Halbzeit ohne klare Tor-Chance. Aber: Der Rekordmeister bleibt immer cool, schlägt in den letzten zehn Minuten eiskalt zu.

• Sammer über die Wechsel von Trainer Jupp Heynckes:

„Der Trainer hat sehr gut reagiert. Er hat ein sehr wichtiges Zeichen gesetzt mit den Einwechslungen. Daran sieht man, dass man unmittelbar Einfluss nehmen kann. Woran es vorher lag, danach müssen wir suchen.“

Tatsache ist: Heynckes macht alles richtig. Er rotiert Gustavo rein, lässt 40-Mio-Mann Martinez auf der Bank. Gustavo bedankt sich mit einem Traumtor zum 1:0. Heynckes wechselt Mandzukic in der 58. Minute ein, 25 Minuten später erzielt der Kroate das 2:0.

Warum plötzlich diese Generalkritik von Sammer?

Die Gründe liefert er selbst: „Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht irgendwann alle mit hängenden Schultern laufen, weil so viele darauf geklopft haben. Irgendwann glauben wir das alle noch.“

Im Klartext: Er will nicht, dass sich die Spieler zu sicher fühlen und jetzt schon zufrieden sind. So wie in der vergangenen Saison?...

Was sagt Trainer Heynckes?

Der ist sich mit Sammer einig, drückt sich nur etwas diplomatischer aus: „Man kann nicht immer davon ausgehen, dass man den Gegner 90 Minuten an die Wand spielt. Aber es war kein Esprit da, wir waren nicht lebendig genug. Ich habe in der Halbzeit deutliche Worte gefunden.“

Bayern dominiert die Liga, aber Sammer reichts’s nicht. Harte Zeiten für die Konkurrenz.
 

 



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