Nach dem Tod von Timo Konietzka (†73)
Magath: „Ich bin sehr traurig!“
Der Tod von Bundesliga-Legende Timo Konietzka († 73) sorgt deutschlandweit für Bestürzung.
Konietzka, der 1963 das erste Bundesliga-Tor schoss, plante seinen Tod, weil er nicht mit einem unheilbaren Krebs-Leiden leben wollte.
Bestürzt reagiert die Bundesliga auf den Tod des ehemaligen Dortmund- und 1860-München-Profi.
Tief betroffen zeigt sich Wolfsburg-Trainer Felix Magath (58) über den Tod von Konietzka. Magath: „Die Nachricht von seinem Tod hat mich traurig gemacht. Ich habe ihn als leistungsorientierten Menschen kennengelernt.“
Die Bundesliga trauert um eine Legende!
Löwen-Geschäftsführer Robert Schäfer bekundete auf der Homepage des TSV 1860 die Betroffenheit seines ehemaligen Klubs.
Schäfer: „Wir trauern nicht nur um einen verdienten ehemaligen Spieler und Aushängeschild unseres Vereins, sondern auch um eine große Persönlichkeit der Bundesliga.“
Und weiter: „Timo Konietzka hat sich mit seinem ersten Tor der Bundesliga unvergesslich in die Historie des deutschen Fußballs eingetragen."
Ähnlich äußerte sich auch Liga-Boss und Dortmund-Präsident Dr. Reinhard Rauball (65): „Mit dem ersten Tor in der Liga-Geschichte wird er den Fans in Deutschland für immer unvergesslich bleiben, obwohl dieser Treffer von keiner Fernseh-Kamera gefilmt wurde.“
Und weiter: „Sein besonderer Humor, seine Listigkeit auf dem Platz und seine Gradlinigkeit im Leben machten ihn zu einem liebenswerten Mitglied der Fußball-Familie. Obwohl er seinen Lebensmittelpunkt zuletzt in der Schweiz hatte, hat er immer Kontakt zu seinen ehemaligen Kollegen und Vereinen in Deutschland gehalten und war dort stets willkommen.”