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..:: Deficiente-Forum - Internacional ::.. => Deutsch => Noticias Internacionais => Sport => Tópico iniciado por: RoterTeufel em 06/11/2017, 15:57
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Warum CR7, Griezmann & Co. die Auba-Krise gerne hätten...
Es werden mal wieder Minuten gezählt. Wie das immer so ist, wenn ein Stürmer nicht trifft. Bei Pierre-Emerick Aubameyang sind es jetzt 296, in denen das Runde nicht ins Eckige wollte. Gemessen an der aus den vergangenen Jahren bekannten Bundesliga-Quote des BVB-Stars, nennt man das wahrscheinlich schon Krise. Wie momentan so vieles rund um Borussia Dortmund. Der Klub hängt an Aubas Tropf. Trifft der Torschützenkönig der abgelaufenen Saison, geht es dem BVB meist prima. Wenn nicht – nun ja.
Aubameyangs Formschwäche ist ein wesentlicher Mosaikstein der aktuellen Dortmunder Talfahrt. Und dennoch: Manch anderer internationaler Top-Stürmer würde sich nach der Krise des Gabuners die Finger lecken. Während Aubameyang vor seiner Torlos-Phase immerhin schon zehnmal einnetzte, lautet die Diagnose vielerorts von London bis Madrid: Ladehemmungen! Allerdings nicht nur akut. Sondern fast schon chronisch.
Prominentestes Beispiel: Weltfußballer Cristiano Ronaldo. Der Portugiese, der in den vergangenen Jahren gefühlt mit verbundenen Augen, dem Rücken zum Tor, umringt von zehn Gegenspielern und mit zusammengebundenen Beinen alles traf, was es zu treffen gab, schwächelt in seiner Paradedisziplin bedenklich. Bilanz in der Primera Divison: Sieben Einsätze, ein Tor.
Auch beim 3:0 am Sonntagabend gegen Las Palmas war es wieder nix für „CR7“. Trainer Zinedine Zidane greift bereits nach Strohhalmen: „Er bereitet jetzt Tore vor. Sein schlechter Lauf wird bald enden.“ Dass es Ronaldo nicht komplett verlernt hat, beweist er zumindest in der Champions League. Hier traf er schon sechsmal in vier Einsätzen.
Doch der Superstar ist nicht das einzige Real-Sorgenkind. Auch Torjäger Karim Benzema hält sich bei der Erfüllung seines beruflichen Auftrags unfreiwillig zurück, steht ebenfalls bei sieben Ligaspielen und einem Tor.
Auffällig ist in dieser Saison bisher vor allem sein Twitter-Zoff mit Englands Ex-Nationalspieler Gary Lineker, der immer wieder Zweifel an Benzema anmeldet. Aus Lineker vs. Benzema wurde inzwischen Zidane vs. Lineker, Benzema vs. Lineker und Lineker vs. Real. Verbal wurde da mancher Schlag versenkt. So wie es Benzema einst mit dem Ball und dem Tor machte. Damals.
Weitere kriselnde Top-Stürmer gefällig? Chelseas Eden Hazard (acht Ligaspiele, ein Tor) oder Arsenals Alexis Sánchez (acht Ligaspiele, ein Tor). Auch Antoine Griezmann hilft es wenig, dass er schon doppelt so oft wie die zuvor Genannten getroffen hat. Denn: Was zunächst gut klingt, sind am Ende auch nur zwei Törchen.
Die spanische „AS“ errechnete, dass der Franzose gerade den schlechtesten Saisonstart erlebt, seit er 2014 zu Atlético Madrid kam. Letztes Ligator: Am 23. September. Das Minutenzählen ersparen wir uns und dem Franzosen an dieser Stelle...