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Autor Tópico: Droht Deutschland eine Entlassungswelle?  (Lida 336 vezes)

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Offline RoterTeufel

Droht Deutschland eine Entlassungswelle?
« em: 23/09/2012, 09:43 »
 
Konjunktur kühlt sich ab
Droht Deutschland eine Entlassungswelle?



VW, Porsche, Daimler drosseln ihre Produktion, die Deutsche Bank muss offenbar Leute entlassen und auch Versandhändler Otto will Kosten sparen...

Robust, hatte es geheißen, sei die deutsche Wirtschaft. Gut gewappnet gegen die Euro- und weltweite Finanzkrise. Damit scheint jetzt Schluss zu sein. Die OECD prognostiziert für Deutschland zum Ende des Jahres eine Mini-Rezession, auch das Bundesfinanzministerium bremst die Euphorie.

Für den weiteren Jahresverlauf erwartet das Ministerium ein langsameres Wirtschaftswachstum. Die schwächere Weltkonjunktur spreche für eine Belastung der konjunkturellen Entwicklung Deutschlands in den nächsten Monaten.

DROHT UNS EIN JOB-KAHLSCHLAG?

„Wir kommen in deutlich schwierigeres Fahrwasser", sagt Arbeitsmarkt-Experte Dr. Alexander Herzog-Stein von der Hans-Böckler-Stiftung gegenüber BILD.de. „Von Kahlschlag möchte ich aber nicht sprechen."

Und konkreter: „Wenn viele geglaubt haben, die Euro- und Finanzkrise würde Deutschland verschonen, so wird das nicht so sein.“

„Schon heute ist zu sehen, dass die Arbeitslosenquote steigt. Nicht so sehr wie in der Vergangenheit, dennoch ist das ein klares Signal: die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird schwieriger. Zu spüren wird das spätestens 2013 sein.“

Der Arbeitsmarkt-Experte fordert von der Politik ein klares Signal an die Firmen, notfalls wieder mit Kurzarbeitergeld einzugreifen und die Wirtschaft zu unterstützen. „Das hat sich in der Vergangenheit sowohl für die Politik als auch für die Firmen ausgezahlt“, so Herzog-Stein.

SO REAGIEREN DIE UNTERNEHMEN

? Deutsche Bank:

In Deutschland droht die Streichung von 543 Stellen in der Frankfurter Zentrale und am Bonner Sitz der Tochter Postbank.

Ein Banksprecher sprach von „sehr konstruktiven Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern”.

? Commerzbank:

Bei der Commerzbank zeichnet sich immer deutlicher ein weiterer Stellenabbau ab. Offiziell hält sich der Vorstand bedeckt. Gerüchten zufolge stehen im schwächelnden Privatkundengeschäft 1000 bis 1800 Stellen auf der Kippe.

? Daimler:

Daimler-Chef Dieter Zetsche hat seine Mitarbeiter in einem Brief auf harte Zeiten eingeschworen.

Der Autobauer rechnet in seiner Pkw-Sparte wegen der Absatzflaute in Europa mit einem operativen Gewinnrückgang und kündigte ein Sparprogramm an. Inwieweit die Beschäftigten davon betroffen sein werden, wollte Daimler aber noch nicht mitteilen.

? Siemens:

Der Münchner Technologiekonzern will 220 Stellen streichen – erst einmal nur in der Schweiz. Siemens reagiert damit auf die schwächere Konjunktur in weiten Teilen der Welt und den starken Franken.

? Otto:

Der Versandhändler Otto will mehrere hundert Stellen streichen.

Der Konzern werde die drei Töchter Otto, Baur und Schwab zusammenlegen und bis zu 700 Jobs abbauen, sagte Konzernchef Hans-Otto Schrader der WELT.

„Wenn wir die drei Marken in eine gute Zukunft führen wollen, müssen wir in guten Zeiten dafür sorgen, schneller und agiler zu werden.” Deshalb werde es bei den drei Unternehmen Einschnitte geben.

? Energiewirtschaft:

Verdi befürchtet in den nächsten Jahren den Abbau von 20 000 Jobs in der deutschen Energiewirtschaft. Die großen Stromkonzerne planten neben Stellenabbau auch Verlagerungen – etwa im Fall von E.ON nach Rumänien.

? Hewlett-Packard

Das IT-Unternehmen Hewlett-Packard plant in Deutschland den Abbau von mindestens 450 Arbeitsplätzen. Diese Stellenkürzung sei der erste von zwei Schritten im Rahmen konzernweiter Maßnahmen, sagte der Geschäftsführer von Hewlett-Packard (HP) in Deutschland, Volker Smid.
 

 



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