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Autor Tópico: Franziskus bricht mit der Tradition  (Lida 356 vezes)

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Offline RoterTeufel

Franziskus bricht mit der Tradition
« em: 17/03/2013, 16:41 »
 
Erstes Angelus-Gebet
Franziskus bricht mit der Tradition


Papst schickt ersten Twitter-Tweet und überrascht die Gläubigen

Massen-Ansturm auf dem Petersplatz!

Der neue Papst Franziskus hat am Sonntagmittag in Rom sein erstes öffentliches Angelus-Gebet gesprochen. Rund 150.000 Menschen hatten sich auf dem Petersplatz versammelt.

Und der Pontifex sorgte für eine echte Überraschung!

Das neue Kirchenoberhaupt demonstrierte am ersten Sonntag nach seiner Wahl, dass ihm die Nähe zu den Menschen wichtiger ist als Liturgie und Tradition.

Entgegen der Tradition wandte sich Franziskus direkt an Pilger und Touristen. Vom Fenster seines Arbeitszimmers aus sprach er über die Kraft von Gottes Vergebung.

„Brüder und Schwestern, guten Morgen!”, begrüßte Franziskus vom Fenster seines Arbeitszimmers aus die jubelnde Menschenmenge.

Franziskus rief die Menschen auf, barmherzig zu sein und anderen zu verzeihen.

„Ein bisschen Barmherzigkeit verändert die Welt, macht sie weniger kühl und gerechter”, sagte der 76-Jährige unter dem Beifall der Menge. „Gott wird nie müde, uns zu verzeihen. Das Problem ist, dass wir müde werden, um Vergebung zu bitten.”

Nach einer kurzen Ansprache auf Italienisch sprach das neue Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche das Angelus-Gebet zu den versammelten Pilgern.

Danach brachen die Menschen in Jubel aus, während die Glocken läuteten.

Das Angelus-Gebet bezieht sich auf die Botschaft des Erzengels Gabriel an Jesu Mutter Maria.

Vor der Messe hatte sich Franziskus für kurze Zeit der Menschenmenge gezeigt. In einem schlichten weißen Gewand ging er zu einem offenen Tor und sprach mit den dort eingesetzten Sicherheitskräften. Dann kamen zwei Priester in der Menge zu ihm und umarmten ihn.

Unterdessen setzt der Papst Franziskus seine erste Twitter-Nachricht ab.

Noch ein viel größerer Massenansturm als am Sonntag wird zur offiziellen feierlichen Amtseinführung des neuen Papstes am Dienstag der Ewigen Stadt erwartet. Mit einer Million Menschen wird gerechnet.

Italienische Medien hatten das erste Angelus-Gebet als Generalprobe für die „Krönungsfeier” am Dienstag bezeichnet, zu der auch Staatsgäste aus 100 Ländern erwartet werden.

Schon am frühen Sonntagmorgen waren die Menschen zum Petersplatz geströmt. Mehr als 1700 Sicherheitskräfte und Helfer vom Zivilschutz sowie Dutzende Erste-Hilfe-Trupps seien im Einsatz, sagte Roms Bürgermeister Gianni Alemanno.

Das erste Angelus-Gebet des Papstes fiel zusammen mit einem Marathonlauf durch die Straßen Roms, der um 9.30 Uhr auf der Via de Fori Imperiali nahe dem antiken Kolosseum startete. Das Sportereignis legt für mehrere Stunden zusätzlich den Straßenverkehr in der Innenstadt lahm.

Der Vatikan war durch längere Fußmärsche erreichbar, da der Busverkehr weiträumig umgeleitet wird.

Papst liest Messe für Vatikan-Bewohner

Papst Franziskus zeigte sich vor seinem ersten Angelus-Gebet für kurze Zeit der Menschenmenge im Vatikan.

In einem schlichten weißen Gewand ging Franziskus zu einem offenen Tor und sprach mit den dort eingesetzten Sicherheitskräften.

Dann kamen zwei Priester in der Menge zu ihm und umarmten ihn. Danach ging der Papst in die Kirche St. Anna, um eine Messe für Bewohner im Vatikan zu lesen.

In seiner Predigt forderte er die Gläubigen zur Barmherzigkeit auf. „Für mich, ich sage das in aller Bescheidenheit, ist die Barmherzigkeit die stärkste Botschaft des Herrn”, sagte er.

Wiederum präsentierte sich der Argentinier Jorge Mario Bergoglio als ein Papst, der auf die Menschen zugeht. Nach der Messe durchbrach Franziskus die Regeln der starren Zeremonien.

Nach einer Messe für Bewohner des Vatikans in der Kirche St. Anna ging er einzeln auf die Teilnehmer des Gottesdienstes zu und küsste kleine Kinder. Er gab Besuchern de Hand, sprach mit ihnen.

Die Wartenden riefen „Es lebe der Papst” und „Franziskus, Franziskus”.

Am Samstag hatte Papst Franziskus bei seiner ersten Audienz mit internationalen Pressevertretern den Dienst an den Bedürftigen und die Abkehr vom Materialismus betont.

„Wie schön wäre eine Kirche der Armen”, sagte der neue Pontifex in der brechend vollen Aula Paolo VI. im Vatikan.

Zuvor bedankte sich Franziskus bei den Journalisten und dankte ihnen für ihre Arbeit. Medien seien unverzichtbar geworden, um die Ereignisse der Welt zu erzählen. „Ihr habt viel gearbeitet in diesen Tagen”, fügte er mit Blick auf die spannende Papstwahl mit einem verschmitzten Lachen hinzu.

Dem neuen katholischen Kirchenoberhaupt schlug eine Welle der Sympathie entgegen, mehrfach brandete Applaus auf.

Wie der Papst auf seinen Namen kam

Dann plauderte der Paps aus dem Konklave.

Als sich abgezeichnet habe, dass die Wahl zu seinen Gunsten ausgehen würde, sei sein Freund Cláudio Hummes, der Erzbischof von São Paulo, zu ihm gekommen, habe ihn umarmt und gesagt: „Vergiss die Armen nicht”.

So sei er auf den Heiligen Franz von Assisi gekommen, der sein ganzes Leben den Armen und Bedürftigen gewidmet hat. Andere Vorbilder für seinen Namen habe er nicht gehabt, nach der Wahl habe er gleich an den heiligen Franziskus gedacht, sagte der Papst.
 

 



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