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Autor Tópico: Hier spricht der Mann, dessen Frau drei Babyleichen in Kühltaschen versteckte  (Lida 493 vezes)

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Offline RoterTeufel

 
Hier spricht der Mann, dessen Frau drei Babyleichen in Kühltaschen versteckte
„Ich hoffe, dass meine Frau keine Kindsmörderin ist“

Als er am vergangenen Mittwoch in der Wohnung bei Gießen die drei Kühlboxen entdeckte, ahnte Jürgen F. nicht, welches Grauen ihn erwarten würde. „Ich dachte erst, da wäre nasse Wäsche drin“, sagt er.

Die Boxen waren mit Klebeband abgedichtet. Der Handwerker durchtrennte das Band mit seinem Schlüssel, dann hob er die Deckel an. „Der Anblick war fürchterlich“, sagt der 59-Jährige.

Normalerweise transportiert man in solchen Behältern Grillfleisch oder Bier. In diesen Kühlboxen lagen die Leichen von drei Kindern.

Die Mutter der toten Säuglinge heißt Claudia B., 40 Jahre alt, gelernte Verkäuferin. Sie behauptet, die Babys seien tot zur Welt gekommen. Jürgen F. ist ihr Ehemann.

Wie lange die drei Kinder bereits tot in den Kühlboxen lagen, steht nicht fest. Es könnten bereits Jahre sein.

Wir besuchen Jürgen F. zu Hause in seiner Wohnung. Er ist ein schmaler Mann mit eingefallenen Wangen und grauem Haar. Seit vergangenem Mittwoch gehen ihm immer wieder die gleichen Fragen durch den Kopf: „Hat meine Frau die drei Babys wirklich getötet? Warum habe ich von all dem nichts bemerkt?“

Aber auch eine Hoffnung treibt Jürgen F. ständig um: „Vielleicht bin ich ja gar nicht der Vater der toten Kinder.“

Die Ehe von Jürgen und Claudia F. ist seit Langem zerrüttet, immer wieder hatte es Streit gegeben. Jürgen F. war am vergangenen Mittwoch nur in die Wohnung seiner Noch-Frau gekommen, um sie zu räumen. Die 40-Jährige sitzt seit Februar wegen Betrugs im Gefängnis. Dort hat sie gerade ein weiteres Kind zur Welt gebracht. Es ist von einem anderen Mann.

„Dieses Baby hat sein Leben vermutlich nur der Tatsache zu verdanken, dass seine Mutter es im Knast geboren hat“, sagt Jürgen F.

Vor zehn Jahren hatten sich Jürgen und Claudia F. kennengelernt. „In Claudia stecken zwei verschiedene Wesen“, sagt ihr Mann. „Sie hat mich vom Alkohol weggebracht.“ Aber sie habe seinen Handwerksbetrieb in die Pleite geritten, behauptet er.

„Ich hatte ihr meine Buchhaltung anvertraut, sie nutzte mich aus“, erzählt F. „Claudia hat Kontoauszüge gefälscht, Einnahmen umgebucht und sich hemmungslos aus der Kasse bedient. Über 150 000 Euro hat sie für sich abgezweigt, bis der Betrieb vor zwei Jahren am Ende war.“

Damals kam es auch zur Trennung. Von drei Schwangerschaften will Jürgen F. damals nichts gemerkt haben. Und auch später nicht.

Ob Jürgen F. tatsächlich der Vater der toten Babys ist, müssen jetzt pathologische Untersuchungen klären.

Zumindest von einem gemeinsamen Kind mit seiner Frau weiß er: Seinen zehnjährigen Sohn hat er inzwischen zu sich in seine kleine Zwei-Zimmer-Souterrain-Wohnung geholt. „Ich hoffe vor allem für ihn, dass seine Mutter keine dreifache Kindsmörderin ist.“
 

 



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