Rekord-Gewinn 17,4 Millionen für VW-Boss Winterkorn
.. und auch die Mitarbeiter bekommen etwas vom Kuchen ab
Das Jahr hat sich gelohnt!
15,8 Milliarden Euro hat Volkswagen 2011 verdient – doppelt so viel wie ein Jahr zuvor!
Der Rekord-Gewinn bringt den Wolfsburger Auto-Riesen nicht nur in Sachen Weltmarkt-Führung einen kräftigen Schritt voran. Auch die Mitarbeiter selbst profitieren.
Allen voran, Konzernchef Martin Winterkorn.
Er strich 17,4 Millionen Euro ein, nach 9,3 Millionen Euro im Vorjahr, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht.
Grund für den Anstieg ist ein Bonus von elf Millionen Euro, mit dem die langfristige Entwicklung des Unternehmens belohnt wird. Mit der Gehaltssumme liegt Winterkorn weit vor Daimler-Chef Dieter Zetsche, der inklusive Bonus und Aktienoptionen im vergangenen Jahr 8,65 Millionen Euro kassierte.
Insgesamt strich der Vorstand nach 37,5 Millionen Euro für 2010, 70 Millionen Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr an.
Doch auch der ganz normale Volkswerker am Band darf sich freuen. Jeder der etwa 100 000 Tarifmitarbeiter in den sechs westdeutschen VW-Werken erhält eine Ergebnisbeteiligung von 7500 Euro.
Das fast 90 Prozent mehr als im Vorjahr.
Nach Angaben des Betriebsrats ist es die höchste Erfolgsbeteiligung, die der Konzern seinen tarifgebundenen Mitarbeitern bislang gezahlt hat.
Übrigens 100 Euro weniger als die 8500 Tarifbeschäftigten von VW-Tochter Porsche.
Die Aktionäre werden ebenfalls belohnt: Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 19. April in Hamburg eine Erhöhung der Dividende um 80 Cent je Papier vor. Pro Stammaktie sollen dann exakt 3 Euro, pro Vorzugsaktie 3,06 Euro ausgeschüttet werden.
Die Aussichten für 2012 sind ebenfalls gut!
Zwar stellt sich das Unternehmen für 2012 und 2013 auf eine Abkühlung in seiner Heimatregion Europa ein, Winterkorn erwartet aber auch in diesem Jahr neue Rekorde: „Wir werden 2012 mehr Fahrzeuge verkaufen als im Vorjahr.“
Ziel sei es nun das stabile Vorjahresniveau zu halten und europäischer Marktführer zu bleiben.
Die größten Zuwächse werden in Asien, Südamerika, den USA und Russland erwartet.