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Autor Tópico: Supertaifun Mangkhut stürmt auf China zu  (Lida 388 vezes)

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Offline RoterTeufel

Supertaifun Mangkhut stürmt auf China zu
« em: 16/09/2018, 06:55 »
 
Supertaifun Mangkhut stürmt auf China zu

Höchste Alarmstufe ausgerufen ++ Taifun stürzt Philippinen in Not ++ Zahl der Opfer steigt ++ Insgesamt mindestens 5,2 Millionen Menschen betroffen

Der Taifun „Mangkhut“ hat auf den Philippinen große Schäden angerichtet und mehr als zwei Dutzend Menschen getötet. Die Zahl der Todesopfer habe sich auf 28 erhöht, teilte die philippinische Regierung mit.

Der Sturm entwurzelte Bäume, zerstörte Häuser und löste zahlreiche Erdrutsche aus. Mehr als vier Millionen Menschen waren nach Angaben der Behörden vom Samstag ohne Strom.

„Mangkhut“ zog weiter in Richtung China, wo der Nationale Wetterdienst den Wirbelsturm am Sonntagnachmittag oder am Abend mit voller Wucht an der Südküste und auf der Tropeninsel Hainan erwartete. Zudem gab das Wetteramt die höchste Taifun-Alarmstufe aus.

28 Tote auf den Philippinen

20 der 28 Opfer stammten aus der im Norden des Landes liegenden Region Cordillera, darunter eine sechsköpfige Familie, deren Haus in Baguio City durch einen Erdrutsch verschüttet wurde. Eine vierköpfige Familie wurde in der Provinz Nueva Vizcaya getötet – ebenfalls durch einen Erdrutsch. In der Provinz Kalinga wurde ein Mann von einem herabstürzenden Felsbrocken getötet.

Nach und nach treffen auch Berichte aus Regionen ein, die wegen des Unwetters von der Außenwelt abgeschnitten worden waren. Ein weiteres Todesopfer gab es in Taiwan, wo eine Frau von den hohen Wellen weggerissen wurde.

China, Hongkong und Macau treffen Vorbereitungen

Währenddessen rüstete sich China mit Evakuierungen und Warnungen an die Bevölkerung. Rund 3000 Arbeiter wurden von Arbeitsplattformen im Südchinesischen Meer in Sicherheit gebracht, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Zudem ordneten die Behörden an, dass mehr als 6000 Schiffe zurück in die Häfen fahren sollen. Einige Fährverbindungen wurden eingestellt.

Auch die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong bereitet sich auf den kompletten Stillstand vor und rief ebenfalls die höchste Warnstufe aus. Behörden riefen die die Hongkonger auf, sich „auf das Schlimmste“ einzustellen. Fernsehsender zeigten Bilder von starken Regenfällen, die sich über der Stadt entluden.

Hunderte Flüge wurden gestrichen, der Nahverkehr eingeschränkt und Bewohner aus tief liegenden Gebieten in Sicherheit gebracht. Das Wetteramt warnte vor Sturmfluten und Überschwemmungen, die noch schwerere Verwüstungen anrichten könnten als Taifun „Hato“ im vergangenen Jahr, für den Hongkong zuletzt die höchste Warnstufe ausgegeben hatte.

Auch die für ihre Casinos- und Luxushotels bekannte Stadt Macau bereitete sich auf den Taifun vor. In der Stadt waren durch „Hato“ - dem schlimmsten Taifun seit 50 Jahren - mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Behörden ordneten am Samstagabend die Schließung der Casinos der Stadt an.

5,2 Millionen Menschen auf Philippinen betroffen

Am Samstagmorgen war der Taifun begleitet von starken Regenfällen mit voller Wucht im Norden der Philippinen auf Land getroffen. Dabei schwächte er sich mit Windgeschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde etwas ab. Böen erreichten 260 Kilometer pro Stunde.

Insgesamt sollen dort mindestens 5,2 Millionen Menschen von dem Sturm betroffen sein. Das Rote Kreuz der Philippinen geht aufgrund der Zerstörungskraft sogar von bis zu zehn Millionen Betroffenen aus. Der Taifun bringe ein 900 Kilometer breites Band aus Regenwolken mit sich, erklärte die Wetterbehörde. „Die Schneise von „Mangkhut“ ist breiter, das heißt, eine große Fläche wird betroffen sein, und er ist in der Lage, bei den Menschen viel Leid auszulösen“, sagte der Chef des örtlichen Roten Kreuzes.

„Mangkhut“ ist nach Einschätzung des Rückversicherers Munich Re weit gefährlicher für die Bevölkerung als Ex-Hurrikan „Florence“ an der US-Ostküste. „Humanitär ist „Mangkhut“ das ernstere Ereignis“, sagte Ernst Rauch, Leiter der Klimaforschung des weltgrößten Rückversicherers. „Mangkhut“ werde voraussichtlich eine ganz andere Hausnummer sein, „ein so genannter Supertaifun“. Der Durchmesser sei wesentlich größer und der Sturm mit wesentlich höheren Windgeschwindigkeiten viel intensiver.

Die Philippinen werden jedes Jahr von etwa 20 Taifunen heimgesucht. Einer der stärksten Taifune der vergangenen Jahre war „Haiyan“ im November 2013. Damals starben mehr als 6300 Menschen, mehr als vier Millionen verloren ihr Zuhause.

Bild Zeitung
 

 



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