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Autor Tópico: Tapfere Schweizerin will gegen Sex-Bestien aussagen  (Lida 348 vezes)

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Offline RoterTeufel

 
Auf dem Weg zum Taj Mahal schlugen die Vergewaltiger zu
Tapfere Schweizerin will gegen Sex-Bestien aussagen


Sie fesselten den Ehemann an einen Baum, er musste alles mit ansehen

Neu-Delhi (Indien) – Sie wollten Indien mit dem Rad erkunden, Sehenswürdigkeiten bestaunen, Land und Leute kennenlernen. Doch was als Traumreise geplant war, endete für ein Ehepaar aus der Schweiz in einer Albtraum-Hölle: Vor den Augen des Ehemannes (29) wurde die 39-jährige Frau vergewaltigt! Trotz des Schocks bleibt die Schweizerin im Land, will gegen die Sex-Bestien aussagen.

Die Entscheidung, zur Aufklärung der Gewalttat vorerst in Indien zu bleiben, fiel nach einem Gespräch mit dem Schweizer Botschafter Linus von Castelmur. „Das Paar hat seine Bereitschaft bekundet, in dem laufenden Verfahren zu kooperieren“, zitiert das Online-Portal der „Times of India“ einen Botschaftssprecher.

Laut indischen Medien waren die beiden Touristen erst letzten Mittwoch in Bombay gelandet. Am Freitag machten sie sich mit dem Fahrrad von Orchha (Bundesstaat Madhya Pradesh) auf den Weg. Ihr Ziel: Indiens Kronenpalast, das weltberühmte Taj Mahal.

Doch auf dem Weg dorthin kamen sie vom Weg ab, beschlossen, die Nacht in einem Waldstück nahe der Ortschaft Datia zu verbringen. Gegen 21.30 Uhr Ortszeit – das Ehepaar hatte gerade zu Abend gegessen – stürzte plötzlich eine Gruppe von sieben oder acht Männern aus der Dunkelheit hervor!

Die Unbekannten umzingelten das Paar, prügelten mit Bambusstöcken auf die Eheleute ein. Laut „Times of India“ fesselten zwei der Angreifer den Mann an einen Baum. Hilflos musste er mitansehen, wie fünf Männer seine Frau auf eine Lichtung zerrten und nacheinander brutal vergewaltigten.

Ein Polizeisprecher sagte später, die Kleinbauern im Alter von 20 bis 25 Jahren hätten beobachtet, wie das Paar sein Zelt aufstellte. Dann hätten sie die „Gelegenheit erkannt, die Frau anzugreifen und zu vergewaltigen”. Nach etwa einer Stunde ließen die Sex-Bestien von ihrem Opfer ab. Bevor sie sich aus dem Staub machten, rafften sie noch Laptop, Handy und umgerechnet 140 Euro an sich.

Endloser Horror-Trip

Gegen 23 Uhr entdeckten zwei Motorradfahrer die hysterisch schreiende Frau – allerdings verstanden sie kein Wort Englisch. Sie brachten die Schweizerin immerhin zur nächsten Polizeiwache – doch auch dort sprach niemand Englisch. Das traumatisierte Opfer fand keine Hilfe! Erst als einer der Beamten einen Englisch-Professor zu Hilfe rief, kam die Kommunikation in Gang. Doch bis zur medizinischen Hilfe war es noch ein weiter Weg...

Unfassbar: Im Krankenhaus des Distrikts gab es nicht eine einzige Frauenärztin, die das Opfer betreuen und untersuchen konnte! Erst in einer anderen Klinik – nach weiteren 65 Kilometern Fahrt durch die Nacht – wurde die Touristin endlich versorgt und die Vergewaltigung konnte am frühen Morgen offiziell bestätigt werden.

Die erneute Massenvergewaltigung schockt weltweit die Öffentlichkeit – doch von indischen Behörden-Vertretern wurden schockierende Äußerungen bekannt. Ein Beamter, der seinen Namen nicht nennen will, äußerte sich zu dem Martyrium des Schweizer Paares laut „Times of India“ wie folgt: „Ihnen war wohl nicht klar, dass dieser Distrikt mit einem Männer-Frauen-Verhältnis von 100:85 nicht der sicherste Ort für Frauen ist.“ Das Online-Portal der Schweizer Tageszeitung „Blick“ zitierte einen Polizisten, der ins gleiche Horn stößt: „Die Touristen haben sich mit dem Velo verfahren. Und dann in einem Wald campiert. Sie haben offenbar nicht realisiert, dass eine Region mit großem Männerüberschuss kein sicherer Platz ist.“

In der Schweiz sind das Entsetzen und die Empörung entsprechend groß, Medien beklagen mangelnde Sensibilität beim Umgang mit den Opfern. Indien steht mittlerweile in dem Ruf, ein Hort von Vergewaltigern zu sein.

Auslöser war der Fall einer 23-jährigen Studentin. Die junge Frau fiel vor gerade einmal drei Monaten in einem Bus in der Hauptstadt Neu-Delhi einer Massenvergewaltigung zum Opfer, ebenfalls vor den Augen ihres Freundes. Angesichts schockierender Fallzahlen und auf Druck der Öffentlichkeit hat der Gesetzgeber reagiert. Künftig droht Vergewaltigern eine Mindeststrafe von 20 Jahren oder sogar die Todesstrafe – wenn das Opfer stirbt oder dauerhaft im Koma liegt.
 

 



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