Liftech

Rehapoint
Autopedico

Invacare
TotalMobility

Anuncie Aqui

Autor Tópico: Tote und Verletzte nach Einsturz von Autobahnbrücke  (Lida 408 vezes)

0 Membros e 1 Visitante estão a ver este tópico.

Offline RoterTeufel

 
Unglück in Genua
Tote und Verletzte nach Einsturz von Autobahnbrücke


Mindestens 22 Tote ++ Augenzeugen berichten von Blitzeinschlag ++ Italienischer Verkehrsminister: „Eine entsetzliche Tragödie“

Genua – In der italienischen Hafenstadt Genua ist eine vierspurige Autobahnbrücke eingestürzt. Dabei stürzten 38 Fahrzeuge in die Tiefe: 35 PKW und drei LKW!

Wie italienische Behörden melden, sind bisher mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Bisher sprechen die Behörden von 13 Verletzten, davon seien fünf in Lebensgefahr. Mindestens zwei Überlebende seien aus den Trümmern gezogen worden.

Leider werde diese Zahl noch steigen, sagte Staatssekretär Edoardo Rixi am Dienstag dem Fernsehsender SkyTG24. Aktuell werden zehn Menschen noch vermisst.

Dem Bericht zufolge stürzte die Brücke in mehr als 45 Metern Höhe auf einem Stück von bis zu 200 Metern ein. Es sind 250 Rettungseinheiten vor Ort. Die Retter mussten den Unglücksbereich zeitweise verlassen, weil es ein offenes Gasleck gab, berichtet die italienische „Repubblica“. Der Rettungseinsatz folgt den Regeln einer Rettung bei Erdbeben.

Laut Feuerwehr handelt es sich um den Ponte Morandi, der auch als Polcevera-Viadukt bezeichnet wird, der unter anderem Gleisanlagen und ein Gewerbegebiet überquert.

Meteorologen berichten von Blitzeinschlag

Ein Augenzeuge berichtet der italienischen Nachrichtenagentur Ansa, dass er einen Blitz gesehen habe, der in die Brücke einschlug. Pietro M.: „Es war kurz nach 11.30 Uhr als wir einen Blitz gesehen haben, der in die Brücke eingeschlagen ist.“

Auch deutsche Meteorologen wie Jörg Kachelmann und Dominik Jung berichten davon, dass es zum Zeitpunkt des Unglücks ein schweres Gewitter in dem Gebiet gegeben hat. Auch sie hätten von dem Blitzeinschlag gehört.

Die italienische „Repubblica“ berichtet von einem Zeugen, der den Blitz gesehen habe: „Um 11.35 Uhr ist ein Blitz in einen Pfeiler eingeschlagen, der Zement hat angefangen zu bröckeln, danach ist alles eingestürzt und es war das Ende der Welt.“

Dies berichtet auch eine Familie. Sie erzählt, dass ein „gigantischer Blitz“ in den Brückenpfeiler einschlug. Die Familie wird im Krankenhaus behandelt, sie steht unter Schock.

Italienischer Verkehrsminister: „Entsetzliche Tragödie“

Der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli hat den Einsturz der Autobahnbrücke als „entsetzliche Tragödie“ bezeichnet. „Ich beobachte mit größter Besorgnis, was in Genua passiert ist und was wie eine entsetzliche Tragödie aussieht“, twitterte der Politiker am Dienstag.

„Wir stehen in engem Kontakt mit den Autobahnbetreibern und werden mit Vizeminister (Edoardo) Rixi vor Ort sein.“ Er sprach der Stadt Genua seine Anteilnahme aus.

Aufnahmen vom Unglücksort zeigten die Brücke, von der mehrere dutzend Meter fehlten, in Staubwolken. Unmittelbar vor der Abbruchkante standen Fahrzeuge, die offenbar noch rechtzeitig stoppen konnten.

Der Autobahn-Betreiber Autostrade erklärte, es seien Arbeiten im Gange gewesen, um das Fundament der Fahrbahn zu verstärken. Das Viadukt war in den 60er-Jahren erbaut und vor zwei Jahren instand gesetzt worden.

„Die Arbeiten und der Gesamtzustand der Brücke wurden ständig überwacht“, teilte das Unternehmen mit. „Die Einsturzursache wird gründlich untersucht, sobald es sicher ist, die Unglücksstelle zu betreten.“

Merkel übermittelt Anteilnahme

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat betroffen auf den Einsturz einer Autobahnbrücke im italienischen Genua reagiert. „Nach dem schrecklichen Brückeneinsturz sende ich den Menschen in Genua und in Italien meine Anteilnahme“, erklärte Merkel nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag.

„Zusammen mit vielen Deutschen bin ich in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen.“ Bei dem Einsturz der vierspurigen Autobahnbrücke in der italienischen Hafenstadt waren nach offiziellen Angaben vom Nachmittag mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen.

Bild Zeitung
 

 



Anuncie Connosco Anuncie Connosco Anuncie Connosco Anuncie Connosco Anuncie Connosco


  •   Política de Privacidade   •   Regras   •   Fale Connosco   •  
     
Voltar ao topo