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Offline RoterTeufel

Unfallzahlen erreichen 2012 Rekordhöhe
« em: 10/04/2013, 11:53 »
 
Verkehrsunfälle in Stuttgart
Unfallzahlen erreichen 2012 Rekordhöhe


Stuttgart - Es gibt wenige Menschen, die dem winterlich tristen Wetter in diesem Frühjahr etwas Gutes abgewinnen können. Doch es gibt sie. Die Beamten der Verkehrspolizei gehören eindeutig dazu. Ihnen hat nämlich das milde und sonnige Frühjahrswetter im vergangenen Jahr die Unfallstatistik verhagelt. Denn nicht nur der erste Schnee im Herbst lasse die Zahl der Unfälle in die Höhe schnellen. „Bei jedem Jahreszeitenwechsel merkt man, dass mehr passiert“, sagte Norbert Walz, der ständige Vertreter des Polizeipräsidenten, als er am Dienstag die Stuttgarter Statistik der Verkehrsunfälle präsentierte. Der umgekehrte Effekt trete im laufenden Jahr auf: Im Vergleich zu 2012 sind in den ersten drei Monaten 34 Prozent weniger Zusammenstöße in der Stadt passiert, sagte Roland Haider, der Leiter der Verkehrspolizei.

Anstieg im ersten Quartal 2013

Die überdurchschnittlich hohe Zahl von Unfällen im ersten Vierteljahr 2012 sei der Grund dafür, dass die Statistik im Endergebnis mehr Unfälle denn je verzeichnet. Insgesamt sind 26?542?Unfälle in der Stadt passiert, so viele wie noch nie, seit die Zahlen statistisch erfasst werden. Im Vergleich zum Jahr 2011 waren es 1343 Unfälle und damit 5,3 Prozent mehr. Verglichen mit dem Tiefstwert aus dem Jahr 2003 (21?839 Fälle) waren es sogar 22,9 Prozent mehr. Zehn Menschen starben auf Stuttgarts Straßen, 312 wurden schwer, 2449 leicht verletzt.


Zehn tote Unfallopfer sind zu beklagen

Beim Wetterwechsel im Frühjahr seien erfahrungsgemäß nicht nur mehr Autofahrer unterwegs – die zum Beispiel in der Zeit der glatten Straßen auf S- und Stadtbahnen umgestiegen waren –, sondern auch mehr Zweiräder. Fahrrad- und Motorradfahrer ziehe es mit den ersten Sonnenstraßen hinaus. „Und am Anfang der Saison hat man einfach noch nicht die Fahrpraxis“, sagte Roland Haider. Trotz der noch eisigen Tage im Januar habe aus diesen Gründen keiner der ersten drei Monate einen Wert von weniger als 2000 Unfällen. Der Spitzenwert wurde im November mit 2489 Unfällen verzeichnet, wegen des Wintereinbruchs.

Die Hauptunfallursachen sind indes völlig wetterunabhängig. Nach wie vor kracht es auf Stuttgarts Straßen am häufigsten, wenn Verkehrsteilnehmer Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren machen (36,6 Prozent der Fälle) oder Vorfahrtsregeln missachten, dazu zählen auch Rotlichtverstöße (27,4 Prozent). Überhöhte Geschwindigkeit – außerorts eine der Hauptursachen – spiele hingegen im Stadtgebiet mit 4,6 Prozent der dadurch verursachten Unfälle keine Rolle. Das liege unter anderem auch daran, dass die Stadt Stuttgart in der Fläche an vielen Punkten das Tempo überwache, so Haider.

Polizei schafft Gruppe zur Unfallbrennpunktbekämpfung

Die Verkehrspolizei wolle daher die Polizeireform nutzen, um sich neu aufzustellen. Es soll eine Gruppe zur Unfallbrennpunktbekämpfung geschaffen werden. Diese werde sich dann verstärkt um die Stellen kümmern, an denen überdurchschnittlich viele Unfälle passieren. Dazu zählen für die Polizei unter anderem die Gaisburger Brücke mit 26 Unfällen, der Österreichische Platz (25) und der Kreuzungsbereich der König-Karls-Brücke, der Mercedesstraße und der König-Karl-Straße in Bad Cannstatt (22), sowie mehrere Punkte an der Heilbronner Straße (16, 13 und 12 Fälle) und zwei Stellen am Marienplatz (21 beziehungsweise 15 Fälle).
 

 



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