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Autor Tópico: Stark belastet Kobiaschwili  (Lida 368 vezes)

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Offline RoterTeufel

Stark belastet Kobiaschwili
« em: 18/05/2012, 17:56 »
 
Die aktuellen Infos aus der Verhandlung!
Stark belastet Kobiaschwili

„Der Spieler hat mit ausgestrecktem Arm, mit der Faust in meine Richtung geschlagen. Ich duckte mich kurz ab und wurde am Hinterkopf getroffen”

Seit 13.30 Uhr verhandelt das DFB-Sportgericht in Frankfurt über den Einspruch von Hertha gegen die Wertung des Relegations-Rückspiels (2:2).

Beide Vereine haben ihre Standpunkte klar gemacht, Düsseldorf hat beantragt, Herthas Protest abzuweisen. Die Berliner fordern dagegen eine Spiel-Wiederholung oder eine Wertung der zweiten Relegations-Partien zu ihren Gunsten. Sie berufen sich auf den Tatbestand einer „Schwächung der Mannschaft durch unabwendbare äußere Einflüsse.”

So läuft die Verhandlung:

13.35 Uhr: Dr. Lorenz eröffnet die Verhandlung. Für Düsseldorf sind Rechtsanwalt Kletke, Finanz-Boss Jäger und Pressesprecher Niemann da. Lorenz zu den Zeugen: „Wer vor Gericht die Unwahrheit sagt, kann gesperrt werden.“

13.41 Uhr: Hertha-Anwalt Schickhardt ergreift das Wort. Legt Herthas Sicht der Dinge dar.

13.59 Uhr: Schickhardt sagt, der Platzsturm fand statt, als der Ball noch im Spiel war. „Die Leute liefen los, wie von der Tarantel gestochen.“

14.02 Uhr: Düsseldorfs Rechtsvertreter Klettke hält dagegen: „Ich beziehe mich auf den Antrag, alle Einsprüche zurückzuweisen.“ Seine Begründung: „Es liegt im Ermessen des Schiedsrichters eine Partie auszusetzen oder sie abzubrechen. Es können mehrere Unterbrechungen geschehen. Es geht um die Entscheidungen des Schiedsrichters.“

14.13 Uhr: Schiri Wolfgang Stark sagt aus.

Seine wichtigsten Aussagen: Er sprach von einer „Hetzjagd”, vier bis fünf Berliner Profis hätten versucht, nach dem Schlusspfiff die Schiedsrichter-Kabine zu stürmen. Stark: „Der Spieler Kobiaschwili hat mit ausgestrecktem Arm, mit der Faust in meine Richtung geschlagen. Ich duckte mich kurz ab und wurde am Hinterkopf getroffen.” Hätte er sich nicht an einem Geländer festgehalten, wäre er fünf bis sechs Meter die Treppe hinuntergestürzt. Trotzdem sei er weiter attackiert worden. Christian Lell habe ihn am Arm gepackt. Beleidigungen wie „Du feige Sau!” und „Du feiges Schwein!” seien gefallen.

Mijatovic, so Stark, habe ihn als „Wichser” bezeichnet. Der Schiedsrichter: „So bin ich noch nicht behandelt worden. Ich hatte Angst nach dem Spiel und ich war den Tränen nahe. So was habe ich in meiner Schiedsrichter-Laufbahn noch nicht erlebt.” Stark hatte die Partie am vergangenen Dienstag nach der 21-minütigen Unterbrechung erst nach dem Grünen Licht der Polizei fortgeführt, wie er aussagte. Er sei in keiner Weise unter Druck gesetzt worden, das Spiel fortzusetzen.

Gibt wirklich das Wiederholungsspiel?

Der Ausgang ist offen, diese Urteile sind möglich:

? Die Partie wird wiederholt (möglicherweise auf neutralem Platz und ohne Zuschauer).

? Es bleibt beim 2:2, Fortuna steigt also auf.

? Das Spiel wird 2:0 für Hertha gewertet (nahezu ausgeschlossen).

Wie immer das Sportgericht entscheidet (Urteil nicht vor dem späten Nachmittag erwartet): Der Verlierer wird wohl vor das DFB-Bundesgericht gehen, was die endgültige Entscheidung über Ab- und Aufstieg weiter hinausgezögert. Die Verhandlung wird Anfang nächster Woche stattfinden.

Sicher ist: Beiden Klubs drohen Geldstrafen. Düsseldorf sogar Platzsperre und/oder Punktabzug.

Wichtig: Heute geht es nur um Herthas Protest, über mögliche Strafen für die fünf Profis, gegen die der DFB ermittelt, wird erst nächste Woche entschieden. Betroffen sind die Berliner Kobiaschwili (soll Schiri Stark geschlagen haben), Kraft, Lell und Mijatovic sowie der Fortuna-Kapitän Lambertz, der im Siegesrausch ein Bengalo-Feuer schwenkte.

Fest steht allerdings: Sollte es ein Wiederholungsspiel geben, wäre Herthas Ben-Hatira nach seiner Gelb-Roten Karte (nach rüdem Foul gegen Düsseldorfs Bodzek) gesperrt.
 

 



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