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Autor Tópico: Cottbus nimmt keine weiteren Flüchtlinge auf  (Lida 173 vezes)

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Offline RoterTeufel

Cottbus nimmt keine weiteren Flüchtlinge auf
« em: 19/01/2018, 18:57 »
 
Cottbus nimmt keine weiteren Flüchtlinge auf

Wiederholt gab es in Cottbus Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Syrern. Nun hat Brandenburgs SPD-Innenminister Konsequenzen gezogen.

Das Land Brandenburg wird zunächst keine Flüchtlinge mehr nach Cottbus schicken. Dies teilte das Innenministerium am Freitag nach einem Besuch von Minister Karl-Heinz Schröter (SPD) in der Stadt mit. Damit wird die Verteilung von Flüchtlingen aus der zentralen Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Eisenhüttenstadt entsprechend geändert.

„Wir hoffen, dass wir die Lage damit entspannen können“, sagte der Sprecher des Ministeriums, Ingo Decker. Zu dem Maßnahmenpaket zählen auch fünf zusätzliche Streifen plus zivile Kräfte, der dauerhafte Einsatz von Videotechnik und eine verstärkte Zusammenarbeit der Polizei mit den Schulen.

► Zuletzt hatten zwei 15 und 16 Jahre alte Syrer nach einem Streit unter Jugendlichen einen 16-jährigen Deutschen mit einem Messer im Gesicht verletzt. Beide wurden gefasst und am Donnerstag in Untersuchungshaft genommen.

► Für Aufsehen sorgte zuvor auch ein Angriff von drei jungen syrischen Flüchtlingen auf ein deutsches Ehepaar.

► Es gab zuletzt aber auch eine Attacke Unbekannter auf Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft.

Schröter schloss in einem Interview mit dem Inforadio nicht aus, dass künftig auch andere Kommunen im Land vorerst keine neuen Flüchtlinge mehr aufnehmen. Sollte es weitere Anfragen aus den Kommunen geben, „dann werden wir im Einzelfall darüber nachdenken und entscheiden müssen“.

Der Cottbuser CDU-Landtagsabgeordnete Michael Schierack äußerte sich skeptisch, ob die Maßnahmen reichten: „Mehr Polizei alleine wird nicht helfen.“ Cottbus habe überproportional Flüchtlinge aufgenommen, sagte Schierack. „Gebraucht werden Wohnungen, Sozialarbeiter und Betreuer. Das kostet Geld, da darf die Landesregierung Cottbus nicht weiter allein lassen.“

Scharfe Kritik kam vom Flüchtlingsrat Brandenburg. Cottbus sei in den vergangenen Jahren ein Hotspot rechter Strukturen und Angriffe auf Geflüchtete gewesen. Dies werde jetzt ausgeblendet. „Der Innenminister profiliert sich wieder einmal über seine gegen Flüchtlinge gerichteten Law-and-Order-Äußerungen und fischt hier offensichtlich am rechten Rand“, hieß es in einer Mitteilung.

Bild Zeitung
 

 



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